Referaat Hamburg Ich habe die
Stadt Hamburg ausgewählt,
weil ich
mehr über
diese zweitgröβten Stadt Deutschlands
wissen möchte.
Auch desshalb, weil
ich Hamburg viele
Jahre zurück besucht habe. Auch will ich mehr über
die lange
Geschichte Hamburgs wissen.
Die Freie
und Hansestadt
Hamburg ist als Stadtstaat
ein Bundesland
der Bundesrepublik
Deutschland ,
zweitgrößte
Stadt
Deutschlands, siebtgrößte
der Europäischen
Union sowie die größte Stadt in der
Europäischen Union, die
nicht die
Hauptstadt eines Mitgliedsstaates
ist.
Die Landessflagge
Das Landeswappen Hamburg in Deutschland
Der Wahlspruch Hamburgs lautet:
Libertatem quam peperere maiores
digne studeat servare posteritas (
Die Freiheit, die erwarben
die Alten, möge die Nachwelt würdig erhalten) und
findet sich als Inschrift über dem
Portal des Rathauses.
Die Fläche Hamburg beträgt 755,264
km² und die Einwohnerzahl Hamburg ist
1.770.291
Menschen .
Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4.
Jahrhundert v. Chr.. Vom 4.
bis ins 6.
Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen
in den nordelbischen Raum.
Die Stadt Hamburg,
zu Beginn des 9. Jahrhunderts als Stützpunkt zur Missionierung der
Sachsen
gegründet, ist seit dem Mittelalter
einer der bedeutendsten Handelsplätze Europas.
Neben der günstigen Lage des
Hamburger Hafens stärkte die Jahrhunderte währende
politische Unabhängigkeit als
Freie und Hansestadt
die Entwicklung Hamburgs zur zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik
Deutschland.
Im Jahre 810 ließ Karl
der Große eine Taufkirche errichten, um den
heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherung
wurde das
Kastell Hammaburg
gebaut. Um 830 wurde
hier die
Hammaburg errichtet. 831
begründete
Ludwig der Fromme hier ein
Bistum ,
das kurze
Zeit später zum Erzbistum
wurde.
Doch schon kurz
nach der Reichsteilung
von
Verdun überfielen Wikinger
die
Region , später die slawischen Abodriten,
der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen.
Graf Adolf III. von Schauenburg und
Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer Handels- und
Marktsiedlung am westlichen Alsterufer.
Maßgeblich
durch das von Kaiser
Friedrich I.
Barbarossa 1189 verliehene
Hafenrecht
an diese Siedlung[3]
und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich
die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und
galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien
als
Brauhaus der Hanse. Im 14. Jahrhundert entwickelte
sich Hamburg als eines der ersten Mitglieder des Kaufmannsbundes
Hanse zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen
Nord - und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg endgültig als Reichsstadt.
Der Augsburger Reichstag bestätigt Hamburg als "Freie
Hansestadt". 1558 wurde
dort eine
der ersten Börsen
Deutschlands eröffnet, im Jahre 1678
unter dem
Namen Opern-
Theatrum die
erste deutsche Oper am Gänsemarkt.
Zur Reformationszeit wurde der Stadtstaat
ohne Blutvergießen
evangelisch. 1619 war Hamburg die größte Stadt Deutschlands. Ihre
kulturelle Blüte erlebte die Stadt vor allem im 17. und 18.
Jahrhundert unter anderem mit der Gründung des Hamburgischen
Nationaltheaters (1767).
Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung
und der Industrialisierung
blieb die Stadt das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands
(neben
Berlin ). In seiner wechselvollen Geschichte unterstand die
Stadt der dänischen Königskrone (
aber nie von Hamburg formal
anerkannt), war Teil des Heiligen
Römischen Reiches deutscher
Nation und
Hauptstadt des Departments Elbmündung („Département des Bouches
de l'
Elbe “) im französischen Kaiserreich (Hamburger
Franzosenzeit). 1813–14 wurde Hamburg vom
russischen General
Bennigsen belagert. Als Freie Stadt
trat es
1815 nach dem Wiener
Kongress dem Deutschen
Bund bei. 1867 wurde es Mitglied des von
Otto
von
Bismarck initiierten Norddeutschen
Bundes. 1871 trat Hamburg dem Deutschen
Reich bei. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große
Hamburger
Brand 1842, eine verheerende Choleraepidemie
1892, die Bombardierungen
im Zweiten
Weltkrieg 1943 und die Sturmflut
1962. Im Nationalsozialismus wurde die
jüdische Gemeinde zerstört, jüdische Hamburgerinnen und Hamburger
verfolgt, deportiert und ermordet. Auch
Roma ,
Sinti
und Jenische,
Oppositionelle, Homosexuelle
und Behinderte wurden verfolgt und ermordet. Auf Hamburger
Stadtgebiet befand sich das KZ
Neuengamme, ursprünglich ein Außenlager
des KZ
Sachsenhausen, ab 1940 ein selbständiges
Konzentrationslager.
Hamburgs
Politik war
immer auf größtmögliche Freiheit ihres
Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet. Auch heute
noch ist Hamburg als Stadtstaat weitgehend selbstständig und bietet dem
Handel mit seinem Freihafen
gute Voraussetzungen.
Mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgröβte Stadt Deutschlands,
bietet Hamburg ein einmaliges Angebot für
seine Gäste:
Kunst und
Kultur vom Feinsten,
Musical -Welterfolge, anspruchsvolles und
unterhaltsames
Theater , eine Vielfalt an Hotels, exzellente
Restaurants, exquisite Shoppingmöglichkeiten, ein prickelndes
Nachtleben und
jede Menge historische Sehenswürdigkeiten, die die
1200jährige Geschichte der Stadt hinterlassen hat.
Die Top Ten den Sehenswürdigkeiten: Rund um die Alster
Der
160 Hektar groβe See im Herzen der Stadt ist ein Paradies für
Segler, Ruderer oder Paddler - und dabei gerade maximal 2,50 Meter tief .
Er wurde schon im 13. Jahrhundert aus dem kleinen Flüsschen Alster
und seinen noch kleineren Zuflüssen aufgestaut. Seine üppigen
Wiesenflächen am Uferrand bieten reichlich Möglichkeiten, mitten in
der Stadt am Wasser zu sein. Abschalten auf der Decke oder in
Liegestühlen, Joggen "einmal um die Alster", Spazieren,
Frisbee und Boule – es gibt unzählige Möglichkeiten, die
herrliche Grün-Oase vom Land aus zu genieβen. In manchen Wintern
gelangen Sie sogar trockenen Fuβes über den See ans andere Ufer.
Natürlich gibt es rund um die Alster auch Cafés und Restaurants, in
denen Sie mit Blick aufs Wasser schlemmen oder sich eine Erfrischung
gönnen können.
Der ’’Michel’’
Hamburg
hat viele groβe Kirchen – aber nur einen "Michel": Auf
seiner Plattform in 132 m Höhe bietet sich ein sagenhafter Blick
über Hamburg, den Hafen und das Umland.
Wer sich dieses Erlebnis "erarbeiten" will, wählt die Treppe nach oben – Blick auf die Glocken inklusive. Dann ist zwar
Fahrstuhl-Pflicht, aber der atemberaubende Blick über die nächtliche
Hansestadt bei klassischer Hintergrundmusik toppt jeden
Hamburg-Besuch – im Wortsinn. Der 360°- Panorama -Rundblick auf die
Innenstadt, den Hafen mit Hafen-City und Speicherstadt, die
Reeperbahn und den DOM – oder die Köhlbrandbrücke, die Alster,
Arenen und Flughafen ist schon bei Tag ein besonderer Genuss, aber
vom Nachtmichel
aus gesehen noch einmal etwas völlig anderes! Anspruchsvolle
Konzerte und eindrucksvolle Mess- Feiern beeindrucken im Innenraum,
während das klassische "Turm-Blasen" alten Traditionen
folgt.
Der Hamburger Hafen
Rund 13.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich den
zweitgröβten Hafen Europas an. Vom Kreuzfahrtterminal über die
Historische Speicherstadt und die Landungsbrücken bis hin zum
modernen Containerhafen - hier duftet es nach Freiheit und nach
fernen Ländern. Bei einer Barkassenrundfahrt oder beim Besuch eines
der legendären Museumsschiffe können Besucher hautnah erfahren,
warum Hamburg den Beinamen "Tor zur Welt" trägt. Dinge aus
aller Welt bekommt man auβerdem jeden Sonntag auf dem legendären
Hamburger Fischmarkt. Von 05:00 - 09.30 Uhr (im Winterhalbjahr
ab 07:00 Uhr) wird hier - seit 1703 - so ziemlich alles
gehandelt, was nicht niet- und nagelfest ist, sei es Kiloweise Fisch
zum Schnäppchenpreis, die angestaubten Porzellankanne oder die
quietschfidelen Entenfamilie. Und seit Sommer 2007 wird ein weiteres,
ganz besonderes Stück hamburgische Hafengeschichte erlebbar -
in der Auswandererwelt "Ballinstadt". Dort, wo zwischen
1850 und 1939 etwa 5 Millionen europäische Emigranten ihre Reise in
die "Neue Welt" begannen, können heute Nachforschungen
über die eigene Familie angestellt werden .
Rathaus
Das
Hamburger Rathaus – erbaut 1886- 1897 – beherrscht mit seiner
beeindruckenden Architektur das Zentrum der Stadt. Der prächtige
Sandsteinbau ist Sitz des Senats und der Bürgerschaft.
Nachdem 1842 das Hamburger Rathaus völlig abgebrannt war, zog der
Rat vorrübergehend in provisorische Räumlichkeiten – für 55
Jahre! Das neue Rathaus wurde 1897 eingeweiht, verfügt über 647 Zimmer und steht auf über 4000 Eichenpfählen. Ganz im Gegensatz zum
hanseatischen Stil glänzt das Rathaus mit einer aufwendig verzierten
Fassade, die von insgesamt 20 Kaiserstatuen gesäumt wird. Über dem
Haupttor steht in lateinischer Sprache: "Die Freiheit, die
die Vorfahren errungen, mögen die Nachfahren würdig zu erhalten
suchen." Durch die verzierte schmiedeeiserne Gittertür des
Hauptportals gelangt man in die Rathausdiele, die von 16
Sandsteinsäulen getragen wird, die mit 68 Porträts verdienter
Hamburger Bürger und Bürgerinnen bemalt sind. Das Treppenhaus wurde
aus sardischem Marmor geschaffen und zeigt den menschlichen
Lebensweg. Der Saal der Bürgerschaft ist eher schlicht
gestaltet: Das Parlament tagt hier jeden zweiten Dienstag um 15 Uhr.
Im angrenzenden Bürgersaal, dem Empfangssaal der Bürgerschaft,
hängen Porträts ehemaliger Bürgerschaftspräsidenten. Der
Kaisersaal – benannt aufgrund des Besuchs von Kaiser Wilhelm II.
zur Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals – verfügt über eine
auffällige Deckenmalerei, die die Handelsschifffahrt unter deutscher
Flagge symbolisiert. Die Wände schmückt eine mit gepresstem
Rindsleder bezogene Tapete. Feiern zu besondere Anlässe und Empfänge
beherbergt der Turmsaal. Im Bürgermeistersaal mit seinem gewaltigen Kamin tragen sich Gäste in das Goldene Buch ein. Hier hängt das
Gemälde, das die Einweihung des Rathauses 1897 zeigt. Der
Phoenixsaal ist nach dem Phoenix über dem Kamin benannt, der
Hamburgs Neuaufstieg nach dem groβen Brand von 1842 symbolisieren soll . In den Sitzungssaal des Senats gelangt nur Licht durch das
groβe Glasdach: Das symbolisiert den altgermanischen Brauch, dass der Rat unter freiem Himmel tagt.
St. Pauli und die Reeperbahn
Für das abendliche Entertainment ist St. Pauli noch immer erste Wahl : Hier gibt es nichts, was es nicht gibt! Entlang der Reeperbahn,
auf der zu früheren Zeiten die hundertmeterlangen Schiffstaue
(Reepe) gedreht wurden, haben sich zahlreiche urige Kneipen und Pubs,
Bars, Discotheken, Cafés, Snack-Stations und diverse Shops, aber
auch Live - Clubs angesiedelt, in denen seinerzeit schon die Beatles spielten. Für die Liebhaber des seriösen Entertainments finden sich
vom Schauspielhaus über die Schmidt 's-Theater, das Café Keese mit
dem 'Quatsch Comedy Club ' bis zum Wachsfigurenkabinett zahlreiche
Möglichkeiten, den Abend unterhaltsam zu genieβen. Und last but not least : Direkt 'mittendrin' liegt das Stadion des FC St. Pauli – des
legendären und unkonventionellen Kiez-Clubs, der herzerfrischenden,
weil leidenschaftlichen Fuβball spielt und dies auch immer wieder
gegen Liga-Gröβen und in Benefiz-Turnieren zelebriert.
Jungfernstieg
Für
viele Hamburger und Besucher ist er das Herzstück der Innenstadt:
der Jungfernstieg – vielfältige Verbindung zwischen der
Binnenalster, umliegenden Geschäften und Sehenswürdigkeiten.
Für die Hamburger spielt vor allem die historische Bedeutung der
Flaniermeile eine bekannte Rolle: Früher gingen hier die Familien am
Sonntag spazieren und führten ihre unverheirateten Töchter
("Jungfern") aus – daher der Name. Und auch heute ist der
Jungfernstieg etwas ganz Besonderes: Man genieβt es, direkt am
Wasser – der Binnenalster – zu sein, verabredet sich an diesem
zentralen Ort und startet von hier das Shoppen in die anliegenden
Kaufhäuser – allen voran das bekannte und traditionsreiche
Alsterhaus – und kleinen, aber feinen Geschäfte. Nach einer Pause
und Stärkung im Alsterpavillon geht es weiter in die umliegenden
Shopping-Zonen und Passagen. In der Passage "Hamburger Hof"
oder dem etwas weiter zurück liegenden "Hanse-Viertel"
wird Einkaufen zur Kultur: Die groβen Kaufhäuser und exquisiten
Geschäften übertreffen sich geradezu mit ihren exklusiven
Angeboten. Der Tag lässt sich dann herrlich abschlieβen mit einem
Eis und zurück am Wasser: Alternativ bieten sich ein Abend im
Streit's Kino oder ein Dämmertörn auf den Alsterdampfern an.
Speicherstadt
Zwischen
Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die hundertjährige
Speicherstadt, der weltgröβte zusammenhängende Lagerhauskomplex.
Dort erwartet den Hamburg-Besucher eine Idylle, die er wohl kaum
in einem Welthafen vermutet hat: wilhelminische Backsteingotik der
Gründerzeit, bizarre Giebel und Türmchen, die sich mit den Schuten
in den Fleeten spiegeln.
Hinter den dicken Mauern lagern wohltemperiert hochwertige Güter: Kaffee , Tee, Kakao , Gewürze, Tabak, Computer und das gröβte
Orientteppichlager der Welt.
Die Speicherstadt, ein Hamburger Wahrzeichen, ist eine der
Hauptattraktionen der Groβen
Hafenrundfahrt. Mit kleinen Barkassen können Sie
bei entsprechender Tide über die engen Fleete fahren , um die
architektonischen Details auszukosten. Gruppen können sich sogar
eine ganze Barkasse chartern.
Wieder an Land, erklären das
Speicherstadt-, das Zoll- oder das Gewürzmuseum sowie themenbezogene
Stadtrundgänge
die traditionelle und heutige Arbeit der Speicherstadt.
Im Hier
und Jetzt der Speicherstadt erleben Besucher des Hamburg
Dungeon die dunklen Seiten der Geschichte
Hamburgs hautnah – mit Grusel-Garantie! Ebenso beheimaten die alten
Gemäuer eine der gröβten Modellbahnanlagen der Welt: Das Miniatur
Wunderland ist einen Besuch wert – nicht
nur für Modell -Fans. Und noch ein weiteres Highlight ist hier
beheimatet: der Dialog im Dunkeln: Sie sind herzlich eingeladen, (eine
Zeit lang) zu erleben, wie Nicht-Sehende diese Welt erleben und sich
in ihr bewegen. Apropos " Dunkel ": Mit Beginn der Dämmerung
hüllt sich die Hamburger Speicherstadt in eine geheimnisvolle Aura .
Denn dann werden die roten Backsteingebäude und die Stahlbrücken
von 800 Scheinwerfern kunstvoll beleuchtet. Genieβen Sie die
märchenhafte Atmosphäre von beleuchteten
Fassaden, den Spiegelungen im Wasser und den würzigen
Gerüchen von Waren aus aller Welt...
Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck
Welches
Kind würde nicht gerne einmal eine Giraffe füttern, ein
Elefantenbaby und freifliegende Aras und Pelikane bestaunen?
Hagenbeck macht's möglich! Denn im Tierpark leben Affen, Tiger und
Co. - insgesamt 1.850 Tiere aus 210 Arten – in groβzügigen
Freianlagen, die den natürlichen Lebensbedingungen nachempfunden
sind.
Im Tierpark Hagenbeck gibt es das ganze Jahr Neues zu entdecken. Die
grüne Oase mitten in Stellingen ist bei jedem Wetter ein lohnendes
Ausflugsziel und bietet jedem etwas. In den weltberühmten Panoramen
und Freianlagen leben 1.850 Tiere aller Kontinente. Ein Muss für
jeden Tierpark-Besucher: die Stippvisite am Elefanten-Gehege. Kaum
eine andere Tierart ist so beliebt bei den Hamburgern und ihren
Gästen wie die Asiatischen Elefanten. Die sanften Dickhäuter
versetzen Jung und Alt in Entzücken. Das Füttern der grauen Riesen
mit Obst und Gemüse ist ausdrücklich erwünscht und einmalig in
Deutschland. Die kleinen Gäste erleben im Streichelzoo niedliche
Zwerg- und Owambo-Ziegen hautnah und finden auf dem groβen
Spielplatz mit seinem Westernfort viele Spielmöglichkeiten.
Kutschfahrten, Pony -Reiten und zahlreiche Schauvorführungen wie die
exotische Tier- und Freiflugschau machen den Ausflug durch die 25
Hektar groβe Parkanlage zu einem echten Erlebnis. Und aufgepasst!
Frei laufende Pampashasen und Zwerghirsche kreuzen die Wege. Neben
den tierischen Stars bietet Hagenbeck auch Einblick in fremde
Kulturen. Besonders sehenswert: die kostbaren Handschnitzereien am
nepalesischen Pagoden-Tempel und am thailändischen Pavillon des Japan -Teichs. Die neueste Hagenbeck-Attraktion liegt direkt neben dem
Tierpark: Ein Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt. Auf 8.000
Quadratmetern gehen die Besucher auf Expedition. Hier erlebt der Gast die Wunderwelt der tiefsten tropischen Meere , der Urwälder und
geheimnisvollen Grotten. Rund 13.000 Tiere gibt es zu entdecken. Den
Höhepunkt bildet die spektakuläre Einsicht in das Hai- Atoll . Die
gebogene Panorama- Scheibe ist 14 Meter lang, sechs Meter hoch und 22
Zentimeter dick. Das 1,8 Millionen-Liter-Becken bewohnen mehrere
Haiarten, Zackenbarsch und andere Riffbewohner.
Planten un Blomen
Mitten
in der City liegen die Alten Wallanlagen und der berühmte Park
"Planten un Blomen".
Wo vor Jahrhunderten dänische
Kanonenkugeln flogen, erstreckt sich heute von St. Pauli bis zur
Alster ein herrlich grünes Freizeitgelände. Hier gibt es einen
Botanischen Garten mit Tropenhaus und den gröβten Japanischen
Garten Europas: eine stille, aber eindrucksvolle Attraktion.
Im Zentrum des Parks liegt ein Tropenhauskomplex.
Die Gewächshäuser wurden zur IGA 1963 eröffnet – die
Besonderheit der Trag -Konstruktion ermöglicht es, dass die
Innenräume bei 13 m maximaler Höhe frei von tragenden Elementen
sind. Der Komplex gliedert sich in fünf Bereiche nach
Pflanzengruppen und Lebensräumen und steht – wie auch die
angrenzenden Mittelmeerterrassen
– unter Denkmalschutz. Für heilkundlich Interessierte: Im
Apothekergarten
finden von Mai bis September einmal im Monat jeweils am 2.
Sonntag Führungen vom Hamburger Apothekerverein statt. Der
Japanische Garten wurde
1988 von Gartenarchitekt Yoshikuni Araki streng nach Richtlinie
gestaltet und ist der gröβte seiner Art in Europa. Im Mittelpunkt
liegt ein See, an dessen Ufer seit 1990 ein rustikales, original japanisches Teehaus steht. Hier werden in den Monaten Mai bis
September klassische Teezeremonien zelebriert. Ebenso kann man sich
an Workshops zur japanischen Kalligrafie beteiligen, an
Taiko-Trommelworkshops teilnehmen oder sich über japanische
Duftzeremonien informieren. Die Anlage des Rosengartens
erfolgte im so genannten "klassischen Stil". Hier wurden
ungefähr 300 verschiedene Rosenarten angepflanzt, darunter
historische Rosen, Parkstrauch- und Wildrosen, Kletterrosen oder
Teehybriden. Verschiedene Bögen und Sitzecken runden das Ensemble
ab. Im Mittelpunkt steht ein Pavillon, in dem man sich während der
Sommersaison über verschiedene Rosensorten und ihre Pflege
informieren lassen kann. Ebenso romantisch und ein echtes Highlight
in lauen Sommernächten sind die Wasserlichtkonzerte
- all abendliche, kostenfreie Veranstaltungen mit farbigen Fontänen
und regelmäβig wechselndem Musikprogramm. Da braucht es nur
noch eine gemütliche Decke und eine Flasche Wein ... Bekannt ist
Planten un Blomen auβerdem für die abwechslungsreichen Spielplätze
und weiteren attraktionen für Kinder . So gibt es in
direkter Nachbarschaft zu den "Fliegenden Bauten" eine
Töpferstube
sowie eine Minigolfanlage
mit 18 Löchern, eine kleine Trampolin-Anlage und ein Kiosk . Die
Kunsteisbahn
wird im Sommer als Rollschuh-
und Inline -Skate- Bahn genutzt – sie ist mit über
4300 Quadratmetern Gesamtfläche eine der gröβten
Freiluft-Kunsteisbahnen der W
Der alte Elbtunnel
Als
der Elbtunnel 1911 eröffnet wurde, war er eine technische Sensation
– heute ist er ein nostalgisches und liebevoll gepflegtes Stück
Hamburger Geschichte.
Der markante quadratische Kuppelbau an den St. Pauli-Landungsbrücken
beherbergt die Maschinerie und die vier groβen Fahrkörbe, die
Menschen und Fahrzeuge seit 1911 in fast 24 Meter Tiefe
transportieren. Nach 426,5 Metern unter der Elbe und durch zwei
gekachelte Röhren mit 6 m Durchmesser geht es in Steinwerder wieder
ans Tageslicht. Zahlreiche Filmteams haben hier unten gedreht, und
auch einen erfolgreichen Weltrekord der Modelleisenbahner hat dieser
altgediente Tunnel schon beherbergt. Eine etwas andere Idee für
einen Spaziergang: Nach der Durchquerung des Tunnels können Sie dann
vom südlichen Elbufer aus das unvergleichliche Panorama mit Blick
auf den Hafenrand, den Michel und die "Rickmer Rickmers"
genieβen.
KULTUR IN HAMBURG
Hamburg hat über zwanzig Theater,
fast 30 Kinos
und Programmkinos,
zahlreiche Musikclubs und über 50 Museen.
Hamburg ist - mit einigem Abstand - der weltweit drittgrößte
Musicalstandort
nach New York und London
und zählte im Jahr 2007 2 Millionen Musicalbesucher. Die Stage
Entertainment unterhält mit dem TUI
Operettenhaus, der Neuen
Flora und dem Theater
im Hafen drei größere Musicaltheater mit
einer Besucherkapazität zwischen 1.400 (Operettenhaus) und 2030
(Theater im Hafen) Plätzen.
Das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands wurde am 2. Januar
1678 in Hamburg gegründet. Kunstsinnige Hamburger Bürger setzten
sich seinerzeit für eine „Oper für Jedermann“ in Hamburg ein.
Bisher steht den Hamburgern und Besuchern nur ein Konzerthaus für
klassische Musik zur Verfügung: die Laeiszhalle,
benannt nach dem Reeder Carl Heinrich Laeisz und dessen Frau Sophie Christine, die mit einer
testamentarischen großzügigen Summe den Bau eines Konzerthauses
ermöglichten.
Hamburg verfügt über zwei Staatstheater ( Deutsches Schauspielhaus und Thalia
Theater) sowie über unzählige privat
geführte Theater – u. a. das kleinste Theater
Deutschlands, das Piccolo Theater.
In Hamburg bestehen sieben staatliche und mehr als 20 private Museen.
Die wichtigsten Kunstmuseen sind die Kunsthalle
und das Museum für Kunst und Gewerbe. Daneben gibt es
Museen zur Regionalgeschichte und zu Industrie und Arbeit, ein
modernes Planetarium,
eine KZ-Gedenkstätte
sowie viele weitere Ausstellungen zu einzelnen Themenbereichen.
DIE INDUSTRIE IN HAMBURG
Hamburg gehört im Städtevergleich zusammen mit Berlin und München
zur Spitzengruppe der deutschen Industriemetropolen. Wenn auch die
Wirtschaft heute maßgeblich vom Dienstleistungssektor geprägt ist,
so wird die Zukunft dennoch von der Vielfalt und der
Leistungsfähigkeit des industriellen Kerns bestimmt. Zur Betreuung
der rund 570 Hamburger Industriebetriebe mit über 100.000
Beschäftigten (ohne Bauindustrie, einschließlich des produzierenden
Handwerks) finden Sie im Industriereferat ihre Ansprechpartner.
Luft- und Raumfahrt
Hamburg ist das größte deutsche und neben Toulouse wichtigste
europäische Zentrum der zivilen Luftfahrtindustrie. Neben den Global Playern Airbus Deutschland GmbH , Lufthansatechnik AG (LHT), Airbus
Material Support Centre (AMSC) sowie der Flughafen Hamburg GmbH
gehören mehr als 300 überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen , Forschungsinstitutionen und Hochschulen sowie Aus- und
Weiterbildungseinrichtungen zum Kompetenznetz "Luftfahrtstandort
Hamburg". Die Beteiligung Hamburgs am Bau des Airbus A380 ist
das wirtschafts- und industriepolitisch bedeutendste
Infrastrukturprojekt in der Stadtgeschichte. Im
luftfahrtindustriellen Bereich werden Forschung, Entwicklung und
Umsetzung neuer Technologien auch finanziell gefördert.
Schiffbau und maritime Wirtschaft
Die maritime Wirtschaft, mit den Bereichen Schiffbau, Stahl- u.
Metallbau, Elektrik /Elektronik, Anlagenbau, Navigationstechnik,
Umwelttechnik, Offshoreindustrie und weiteren
Dienstleistungsbereichen, gehört zu den bedeutendsten Wirtschafts-
und Beschäftigungsfaktoren in Hamburg und der ganzen Küstenregion.
Allein die Schiffbau- und Offshorezulieferindustrie erzielt in 80
Unternehmen mit rund 10.000 Beschäftigten 1,5 Mrd. € Umsatz .
Hamburg ist die wichtigste Stadt der Mineralölbranche mit rd. 1/3
aller Beschäftigten bundesweit. Als Oberste Bergbehörde zuständig
für alle Angelegenheiten im Bergwesen mit der nachgeordneten
Dienststelle Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld.
Maschinen- und Anlagenbau
Der Maschinenbau in Hamburg steht für hanseatische Werte wie Tradition , Zuverlässigkeit, Know-how und Qualität, aber auch für
Innovationen und hoch entwickelte Anwendungstechnik. Positive Impulse
für die Branche kommen vor allem von der Auslandsnachfrage.
Flexibilität, Innovation und Kostensenkungspotentiale zählen auch
beim Hamburger Maschinen- und Anlagenbau zu den zentralen
Anforderungen, um auf dem globalen Markt bestehen zu können.
Nahrungs- und Genussmittelindustrie
Für die Ernährungsindustrie bietet Hamburg gute
Standortbedingungen. Der Hamburger Hafen ist Deutschlands größter
Umschlagsplatz für den Im- und Export von Rohkaffee, Rohkakao, Tee,
Gewürzen, Rohtabak und Zucker. Eine bedeutende Rolle im Hamburger
Ernährungsgewerbe nehmen die Ölmühlen und Getreidemühlen ein.
Internationale Konzerne der Nahrungs- und Genussmittelindustrie haben
ihren Sitz in Hamburg.
Die Stadt Hamburg
Die Alster
Der ’’Michel’’
Benutzte Literatur:
Eckart
Kleßmann ,,Geschichte der Stadt Hamburg’’
2002
http://www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/best-of-hamburg/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg
http://www.hamburg.de
Kõik kommentaarid