Leitfaden für die schriftliche Kommunikation im DSD II Arbeitsversion
SK, Seite 1 von 30
Aufgabe Aufgabe „Wachsende Megastädte“
Schreiben Sie
einen zusammenhängenden Text zum
Thema Leben in der Stadt – Leben auf
dem Land . Bearbeiten Sie in Ihrem Text die folgenden drei Punkte:
•
Wiedergabe
Arbeiten Sie wichtige Aussagen aus dem Text heraus.
• Werten Sie die Grafik anhand von wichtigen Daten aus.
Auswertung
•
Nehmen Sie in Form
einer ausgearbeiteten Argumentation
Begründete
ausführlich dazu Stellung, ob Sie lieber in der Stadt
oder Stellungnahme
lieber auf dem Land leben möchten.
-
linear oder
dialektisch
Dein Text Einleitung Überleitung
Textwiedergabe Überleitung
Grafikauswertung Überleitung
lineare dialektische oder
Erörterung Erörterung mit schlüssiger mit schlüssiger eigener Meinung eigener Meinung Überleitung
Schluss
Einleitung
Hier sollst du
den Leser auf das Thema einstimmen und die
Bedeutung des Themas darlegen.
Redemittel: Von einem Zitat/einem Sprichwort/einer Redensart ausgehen:
In [Land] gibt es das Sprichwort/die Redensart: „...“
Das Sprichwort „...“ /Die Redensart „...“ /Der Ausspruch „...“ besagt, dass ...
[ Person ] hat einmal gesagt/geschrieben: „...“
Bei [Person] heißt es ... Eine aktuelle Entwicklung aufzeigen:
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre/der letzten Jahrzehnte, so kann man feststellen, dass ...
Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass ...
Seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass ... Von der
Definition eines Schlüsselbegriffs ausgehen:
[Begriff] kann man definieren als ...
Mit/Als [Begriff] wird ... bezeichnet.
[Begriff]
bedeutet, dass ... - [Begriff]
lässt sich beschreiben als…
Beispiele:
Von einer Redensart / einem Sprichwort ausgehen:
Man sagt , die Welt sei ein Dorf . Eine aktuelle Entwicklung aufzeigen:
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass ... Von der Definition eines Schlüsselbegriffs ausgehen:
Unter Globalisierung versteht man …
Jetzt kannst du mit der Bearbeitung der einzelnen Hauptteile
beginnen !
Textwiedergabe
Hier sollst du
die
wichtigsten Aussagen im Text erkennen und
diese mit
eigenen Worten
wiedergeben.
• Vermeide Wiederholungen und kürze Aufzählungen.
• Achte auf die Zeitform deines Textes: meist Präsens (Benutze nur bei Vorzeitigkeit eine
Vergangenheitsform.)
• Gib den Text eigenständig wieder. Zitate müssen die Ausnahme sein. Sie müssen als Zitate
erkennbar sein und dürfen
nicht mehr als zwei bis drei Wörter umfassen.
• Schreibe sachlich. Verwende
auch Passiv und Passiversatzformen (z. B.
man).
1. Basissatz formulieren
Er enthält folgende Angaben:
- Überschrift
- Autor
- Thema und/ oder Problematik
- Textsorte (
Artikel ,
Interview , Sachtext)
- Quelle: Veröffentlichung,
Datum Redemittel:
Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um … (Textsorte) von … (Verfasser) in /aus … (Quelle) und stellt … (Hauptproblem/Thema) dar.
In dem Text/Artikel „…“ von/ aus … (Quelle) geht es um Folgendes:
Der Text/Artikel … (Überschrift, Autor, Quelle) thematisiert …
Im Text … (Überschrift, Autor, Quelle) geht es um …
Nach einem Einführungssatz mit Benennung des Hauptproblems:
Dieses Thema steht auch im Mittelpunkt des Artikels/ Textes von … . // Mit diesem Thema befasst sich auch …
(der Autor) in seinem gleichnamigen Beitrag in … (Quelle). 2. Wiedergabe der Hauptaussagen je Abschnitt: Sätze formulieren
→ Hinweis: In
jedem Absatz befindet sich mindestens eine wichtige Aussage! Achte
unbedingt auf die Absätze im Text.
Wenn du einen Absatz nicht wiedergibst, kannst du nicht
mehr die volle Punktzahl erhalten.
Gib mit eigenen Worten die zentrale(n) Aussage(n)
jedes Absatzes in ein oder zwei Sätzen
wieder.
Wichtig: Mit
„eigenen Worten“ heißt, dass du
Synonyme und Umschreibungen für die
Wörter im Text
finden musst. Aufzählung von Einzelbegriffen kannst du
durch einen
Oberbegriff zusammenfassen. Folgende Tabelle kann dir dabei helfen:
Beispiele:
Wort/Wortgruppe aus dem Text
Synonyme/ Oberbegriffe
Umschreibungen
1. die Welt
Die Erde weltweit 2. Die Preise
Die Kosten … verteuern sich deutlich. schnellen in die Höhe
steigen stark an. 3. Schulen, Straßen, Bahnhöfe
Die Infrastruktur … Darunter leidet auch die sind im schlechten Zustand
verkommt/ verschlechtert Infrastruktur. sich.
3. Sätze verbinden:
Verbinde die einzelnen Sätze zu einem zusammenhängenden Text.
→ Hinweis:
Du kannst dabei die Form der indirekten Rede verwenden. Du musst deutlich
machen , dass du
über den Text sprichst.
Indirekte Rede besteht in der Regel aus
- einer Redeeinleitung mit Komma und nachfolgendem Nebensatz:
Der Journalist berichtet, dass … - einer Aussage in der Regel im Nebensatz mit
Verb im Konjunktiv I / Konjunktiv II oder
nach „dass“ im
Indikativ :
…, dass
jedes Jahr eine große Anzahl von Menschen das Land verlasse/verlässt.
- einem Wechsel der Personalpronomen:
ich
er; wir
sie
Andere Möglichkeiten statt indirekter Rede:
a) Infinitivkonstruktion:
Sie behaupten, es nicht getan zu haben . b) "Quellenangabe":
laut … (Autor / Quelle), nach … (Autor / Quelle), … (Autor / Quelle)
zufolge
Redemittel:
Im Text steht, …
Ein wichtiger/zentraler Punkt des Textes ist …
Im Text geht es auch darum, dass …
Eine weitere wichtige Information ist …
Der Autor beschreibt/berichtet (über)
Es wird außerdem dargestellt, wie…/dass…
Es wird zudem beschrieben, dass…
Zum Schluss weist der Text darauf hin, dass…
Text
Überleitung Grafik
Nach dieser erfolgreichen
Arbeit kannst du mit der Auswertung der Grafik beginnen. Um
diesen Schritt deutlich zu machen, formuliere einen
Überleitungssatz.
Redemittel:
Ergänzend zum oben besprochenen Text liegt eine Grafik vor.
Mit dem Thema […] beschäftigt sich auch die Grafik …
Illustriert werden die Aussagen des Textes durch die vorliegende Grafik, die … Diagrammauswertung
Hier sollst du die wesentlichen Informationen der Grafik finden und auswerten.
1. Thema und Rahmendaten
2. Beschreibung der Werte
3. Auswertung
1. Grafik lesen: Thema und Rahmendaten
Redemittel zum Thema der Grafik
Das Schaubild gibt Auskunft über … /informiert über …
Die Statistik zeigt, …
In dem vorliegenden Schaubild ist … zu sehen.
Aus der Darstellung ergibt sich …
Die Grafik/das Schaubild zeigt die Veränderungen/die Entwicklung/die Verteilung
Der Grafik/dem Schaubild kann man entnehmen/ ist zu entnehmen, wer/ wann /wo/wie lange/wie viele ... Redemittel zu den Rahmendaten: Quelle
Die Daten/Informationen stammen aus …
Sie [die Daten] wurden von … veröffentlicht.
Die Grafik ist der Studie … entnommen.
Die Zahlen legte … (das Statistische Bundesamt, das Institut für …) vor. Redemittel zu den Rahmendaten: Form der Informationen
Das Balkendiagramm/Säulendiagramm veranschaulicht …
Wie das Kreisdiagramm zeigt ...
Als Darstellungsform wurde … gewählt. Redemittel zu den Rahmendaten: Koordinaten/ Parameter
Die Angaben werden in Prozent gemacht.
Die Angaben erfolgen in Prozent/Millionen.
Die Zahl der … ist in … (Prozent/in Tausend) angegeben …
Die Angaben beziehen sich auf einen Zeitraum von … bis …
2. Grafik lesen: Beschreibung der Werte
1. Redemittel zur Rangordnung
An erster Stelle steht/liegt ... Im Mittelfeld finden wir ...; An letzter Stelle steht/liegt ...; An der Spitze liegen … In der Mitte liegen/befinden Am unteren Ende finden wir Spitzenreiter ist ...; die sich ...; ...; Das Schlusslicht bildet ...; Spitzenstellung nimmt ... ein. Auf den mittleren Plätzen ... auf den hinteren/unteren An zweiter/dritter/... Stelle sind ... Plätzen der Statistik liegen/ folgt... finden wir … 2. Redemittel zum Verlauf der Daten
Verben, die einen Rückgang Verben, die einen Verben, die einen Anstieg bezeichnen : konstanten Verlauf bezeichnen: bezeichnen: - abnehmen/fallen/sinken/ -
gegenüber … (Zeitpunkt) - erhöhen/vergrößern/ zurückgehen, sich reduzieren/ gleich /konstant/unverändert zunehmen/(an)steigen/ verringern/verkleinern bleiben wachsen - ist gesunken um z Prozent - sich nicht verändern - ist gestiegen um z Prozent (=Differenz) - stagnieren (=Differenz) - sinken/abnehmen von x - blieb gleich/ist gleich - steigen/zunehmen von x Prozent auf y Prozent geblieben Prozent auf y Prozent - rückläufig sein - wachsen, wuchs, ist - fallen, fiel, ist gefallen gewachsen (das Wachstum) (Nomen: das Fallen) - erhöhte (sich)/hat (sich)
erhöht (die Erhöhung) Diese Verben des Rückgangs und des Anstiegs
können alle nach dem gleichen Satzbaumuster
verwendet werden:
Die Arbeitslosenzahl ist in diesem Zeitraum von 1 Million um 100 000 auf 1,1 Millionen
angestiegen.
Die Zahl der Schüler ist in diesem Zeitraum von 22 000 um 1000 auf 21 000 zurückgegangen.
In einem Zeitraum von 15 Jahren verringerte sich die Zahl der Lehrer um die Hälfte.
Aber :
Von 1995 bis 1998 blieb die Zahl der Studenten konstant.
Redemittel zu Auffälligkeiten
Was besonders auffällt, ist ...
Was ins Auge springt/fällt, ist ...
Bemerkenswert/Auffällig ist ...
Es fällt auf, dass ...
Überraschend ist, dass …
Redemittel: bei Angabe von Prozentanteilen
x Prozent (+ Genitiv ) haben/sind/ ... (Verb im Plural !): x % aller Befragten hoffen, …
Auf x % aller Befragten entfallen y % aller genannten Straftaten.
Der Anteil/der Prozentsatz (+ Genitiv oder an D) liegt bei/beträgt x Prozent.
Redemittel für Vergleiche
Die Bedeutung von … nimmt im Gegensatz zu … immer weiter zu.
Im Gegensatz zu … bleibt … konstant.
Wenn man die Ergebnisse miteinander vergleicht, fällt auf ...
Im Vergleich zu den befragten Studenten ...
Die Grafik stellt dar, dass es in Abhängigkeit der genannten Gruppen zwei gegensätzliche Entwicklungen gibt: …
Einige Diagrammarten – Darstellungsformen der Daten
Diagrammart
Funktion der Diagrammart
Beachte! Das
Säulendiagramm stellt Daten durch senkrecht Stelle
fest , ob es
stehende Säulen dar. Es erlaubt, Größen miteinander erhebliche Unterschiede
zu vergleichen, Tendenzen festzustellen und den gibt oder ob die Werte
Verlauf zu verfolgen.
eher gleichmäßig verteilt
• beschreibt einen Zustand oder eine
sind. Bei manchen
Entwicklung
Grafiken dieses Typs sind
die Balken/Säulen
noch Das
Balkendiagramm ist eine
Variante des w
eiter unterteilt.
Säulendiagramms. Es stellt Daten durch waagerecht
liegende Balken dar.
• beschreibt einen Zustand oder eine
Entwicklung
Das
Kreisdiagramm stellt Daten als Kreissegmente
dar. Es erlaubt, Größen miteinander zu vergleichen.
Die Gesamtmenge
muss dem Wert von 100 %
entsprechen.
• beschreibt einen Zustand
Hier solltest du eine
Das
Linien- oder Kurvendiagramm stellt Daten über Trendaussage machen,
bevor Linien- oder Kurvenverläufe dar. Es zeigt meist die du einzelne Daten
Entwicklung/Veränderung von Daten im zeitlichen beschreibst:
Verlauf.
-Zunahme
-Abnahme
• beschreibt eine Entwicklung
-gleich bleibende Werte mit
geringer
Variation
3. Auswertung
Abschließend musst du die Aussage der Grafik (Entwicklung, Zahlenwerte) auswerten bzw.
die Hauptaussagen zusammenfassen
oder Vergleiche zwischen bestimmten Entwicklungen
oder bestimmten Aussagen
ziehen .
Was von dir hier nicht verlangt wird, aber
super wäre:
Ein Erklärungsversuch der Grafik (z.B.: Warum fällt die Grafik so aus?/ Weshalb entscheidet
sich eine Gruppe der Befragten so und nicht
anders ? ...) wird nicht von dir verlangt, wäre an
dieser Stelle aber schön.
Redemittel zur Auswertung
Bezüglich des erfassten Zeitraums kann gesagt werden, dass ...
Es fällt auf/Es ist unverkennbar/Überraschend ist, dass ...
Es ist festzustellen, dass ... in den letzten Jahren tendenziell steigt/sinkt.
Das Schaubild zeigt deutlich den kontinuierlichen Rückgang/Anstieg des/der ...
Die Grafik verdeutlicht die Hauptaussage des Textes (Achtung: eventuell ist das so,
aber nicht immer)
, dass sich … (Problem) kontinuierlich verstärkt.
Wir können also feststellen, dass …
Dem Schaubild ist also zu entnehmen, dass …
Es lässt sich zusammenfassend festhalten, dass …
Im Vergleich zu ...
Wiedergabe
Ü
b
erleitung
Erörterung
Bevor du mit dem zweiten Aufgabenteil, der Erörterung, beginnst, solltest du einige Sätze
formulieren, die den beschreibenden und den argumentativen Teil miteinander verbinden. Wie
du diese Überleitung gestaltest, hängt davon ab, in welcher Beziehung das Thema des Textes
und der Grafik zum Schwerpunkt der Argumentation steht. Mit folgenden Fragen kannst du
mögliche Anknüpfungspunkte finden:
Redemittel:
Im Folgenden werde ich Vor- und Nachteile [Thema] erörtern.
Nachdem nun der Text und die Grafik beschrieben worden sind, gilt es ...
Worin liegen nun die Vor- und Nachteile ...?
Was spricht für die Behauptung, dass …?
Erörterung Für die begründete Stellungnahme
stehen dir
zwei Lösungswege zur Verfügung:
Du kannst zum einen deine Stellungnahme als dialektischen Problemaufsatz entfalten.
Dann entwickelst du die Pro- und Kontraargumente zu dem gestellten Thema. Deine eigene
Meinung kannst du zusammenfassend als Schlussfolgerung aus deiner Erörterung formulieren
oder im Zusammenhang mit einer eigenständigen Begründung darstellen.
Zum
anderen kannst du deine Stellungnahme auch als lineare Erörterung abfassen. Dann
entfaltest du nur die Argumente, die deine Meinung unterstützen. Gegenargumente können
von dir widerlegt werden. Deine eigene Meinung kannst du schon zu Beginn der linearen
Erörterung formulieren und sie am Ende noch einmal kurz zusammenfassen und eventuell
ausdifferenzieren. Du kannst sie aber auch
erst am Ende zusammenfassend darstellen und
eventuell ausdifferenzieren.
Dialektische Erörterung
In diesem Aufgabenteil sollst du
einen kontroversen Sachverhalt/ein Problem erörtern/eine
These diskutieren. Man verlangt von dir, dass du schlüssig (logisch) und ausführlich
argumentierst.
Das heißt, dass du
- Behauptungen (Thesen) aufstellst,
- eine Argumentation aufbaust (Pro- und
Kontra -Argumente)
- anhand von Beispielen, Belegen, Erfahrungen die
Argumente untermauerst
- eventuell Schlussfolgerungen ziehst
- Verbindungen zu anderen Argumenten herstellst
1. Themenerschließung und Stoffsammlung
Hier sollst du Gedanken und Einfälle als Antworten auf Themafrage(n)/zur These sammeln,
um eine
Basis für deine Erörterung zu haben.
Bei der Stoffsammlung geht es darum, alles, was dir zum Thema einfällt, stichwortartig
zu notieren:
Entweder - sammelst du deine Ideen mit
Hilfe eines Assoziogramms/Wortigels
oder
- du schreibst alle Gedanken in einer Liste/Tabelle nieder, die dir zum vorgegebenen Thema
einfallen (am besten schon nach Pro- und Kontra geordnet).
2. Aufbau der Erörterung
Hier sollst du eine Argumentationsstrategie festlegen und den Aufbau des Aufsatzes
bestimmen.
Es gibt drei mögliche Argumentationswege:
1.)
These 2.)
These Alle Pro-Argumente
Alle
Contra -Argumente
(Beispiele, Belege…)
(Beispiele, Belege …)
Alle Pro-Argumente
(Beispiele, Belege…)
Alle Contra-Argumente
(Beispiele, Belege…)
Eigene Meinung ist Contra
Eigene Meinung ist Pro
3.)
These Argument pro 1
Argument kontra 1
(Beispiele, Belege…)
(Beispiele; Belege…)
Argument pro 2
Argument kontra 2
(Beispiele, Belege…)
(Beispiele, Belege…)
usw.
Hinweis:
Eine Verknüpfung von mehreren Argumenten ist eine Argumentation. Wenn die Vor- und
Nachteile eines Themas argumentativ entfaltet werden, handelt es sich um eine Erörterung.
Eine „Untermauerung“ der Argumente muss nicht alle Möglichkeiten (Beleg + Beispiel +
eigene Erfahrung + Schlussregeln + Schlussfolgerungen + Grenzen des Arguments +
Widerlegung oder Relativierung von Gegenargumenten) beinhalten. Es ist auch denkbar, dass
zwei Beispiele oder zwei Belege oder Beleg/Beispiel + eigene Erfahrung oder eigene
Erfahrung + Grenzen des Arguments oder Beispiel + Widerlegung/Relativierung des
Gegenarguments usw. gewählt werden oder dass unterschiedliche Thesen in einen
Argumentationszusammenhang integriert und mit sinnvolle Schlussfolgerungen verbunden
werden. Wichtig ist, dass die Begründung ein „sicheres Fundament“ hat.
Die Zeitform ist immer die Gegenwart (= Präsens). Redemittel für Pro-Argumente :
Befürworter einer solchen Lösung argumentieren, dass …
Befürworter einer solchen Lösung vertreten die Ansicht , dass …
Dafür spricht, dass …
Was dafür spricht, ist …
Das Hauptargument für … bezieht sich auf …
Einer der wichtigsten Gründe, der für… angeführt wird, ist…
Redemittel für Kontra- Argumente :
Dagegen spricht, dass …
Das Hauptargument dagegen ist, dass …
Das Hauptargument gegen … ist …
Eine der wichtigsten Gründe, der gegen…angeführt wird, ist …
Der wichtigste Einwand bezieht sich auf …
Gegner einer solchen Lösung argumentieren, dass …
Gegner einer solchen Lösung vertreten die Ansicht, dass …
Was dagegen spricht, ist …
Ein weiteres Argument gegen … ist …
Redemittel zum Benennen von Vorteilen/ Nachteilen
Ein/Der Vorteil bei … ist …
Ein/Der Nachteil von … ist, dass …
Ein weiterer Nachteil / Vorteil ist …,
Positiv ist auch zu bewerten, …,
Nützlich ist zudem …
Negativ ist zudem, …
Es wirkt sich ebenso ungünstig aus, dass …,
Eine ungünstige/nachteilige Folge ist, …,
Was für/gegen … spricht, ist das …
Vorteilhaft/Nachteilig … ist … / wirkt sich … aus
… hat den Vorteil/Nachteil, dass …
… ist besonders geeignet für/bei … Redemittel für Vergleichen und Abwägen
An … ist positiv/negativ, dass …
Auf der einen Seite … Auf der anderen Seite …
Dem gegenüber steht allerdings …
Einerseits …, anderseits …
Die einen sind dafür, dass … Die anderen lehnen … ab, dass …
Gegenüber … hat den Vorteil, dass …
… hingegen argumentiert, dass …
Im Gegensatz zu …
Im Vergleich zu …
Im Unterschied zu …
Während die einen meinen, dass …, sind die anderen der Ansicht, dass …
Redemittel für Überleitungen zwischen den Argumentationsteilen Es
lassen sich unterscheiden:
-
Beide Argumentationsteile sind gleichwertig:
Reihung - Beide Argumentationsteile
widersprechen sich:
Gegensatz - Ein Argumentationsteil wird höher bewertet:
Steigerung Überleitungen, die gleichwertige Argumente reihen:
zunächst einmal … /an erster Stelle wäre zu nennen ...
dann aber auch ... /ferner ... /ein weiteres ... /und auch ...,
nicht minder zu beachten ... /nicht weniger wichtig ist ...
darüber hinaus ... bleibt auch zu bedenken ... /weiterhin ... /noch ein ähnlicher Punkt ist anzuführen ... /ein weiterer Gesichtspunkt gehört hierher: ...
ebenfalls ... /ebenso ... /außerdem noch ... / hinzu kommt ...
eng damit verknüpft ist ... /dabei muss auch bedacht werden ...
ähnlich steht es um ... /nicht anders ist es mit ...
nicht zuletzt ... /nicht zu vergessen ... /auch sei daran erinnert, dass ...
zu guter Letzt ... /schließlich sei daran erinnert, dass ... /zum Schluss sei noch genannt ... /als letztes Argument sei angeführt, dass ...
Außerdem ist zu bedenken, dass ...
Weiterhin gilt, dass ...
Darüber hinaus wurde die Erfahrung gemacht, dass ... Überleitungen, die Gegensätze betonen:
nicht nur ..., man muss auch ...
einerseits ..., andererseits ...
dem gegenüber ist aber auch zu bedenken …
aber auch ... /dem steht allerdings entgegen ... /es darf jedoch auch nicht übersehen werden …
trotz all dieser Gründe darf nicht übersehen werden ...
wie aber verhält es sich dagegen mit ...
zwar ..., aber ...
Im Gegensatz dazu steht ...
Anders verhält es sich bei ...
Ganz anders stellt sich ... dar. Überleitungen, die eine Steigerung signalisieren:
Schon der einfache ... /Beginnen wir mit dem, was auf der Hand liegt: ...
Schwieriger wird es schon mit ... /Gewichtiger ist da schon ...
Eine erneute Steigerung der Schwierigkeiten ergibt sich ... /Noch bedeutsamer aber ist …
Besonders wichtig aber erscheint mir ... /Am deutlichsten ... Überleitungen, die den Wechsel von der Pro- zur Kontraargumentation markieren:
Nach den Vorteilen komme ich nun zu den Nachteilen.
Nachdem ich die Vorteile betrachtet habe, muss ich aber auch auf die Nachteile hinweisen.
Wie jede Medaille, so hat auch dieses Thema seine Kehrseite.
Nicht nur die Vorteile, auch die Nachteile müssen betrachtet werden.
Redemittel für die Beispiele, Belege, Erfahrungen
…, zum Beispiel die Ereignisse in …
…, beispielsweise die Situation der … in …
Dies lässt sich anhand des folgenden Beispiels verdeutlichen: …
Ein Beispiel dafür ist …
Das lässt sich mit folgenden Zahlen belegen: …
Dies habe ich zum Beispiel in … erlebt, als ...
Das zeigt sich anhand dieser Fakten: …
… ist ein Beweis für die Vorteile/Nachteile …
Das Beispiel … untermauert die Argumentation der Befürworter.
Zu diesem Argument kann folgendes Beispiel angeführt werden: …
Erörterung
Überleitung
Eigene Meinung / Begründung
Redemittel zur Überleitung zur eigenen Meinung und Begründung:
Nachdem erörtert wurde, wie/welche/was …, soll nun meine Meinung zu diesem Thema dargelegt werden.
Nach der Erörterung des … (Thema), komme ich nun … /folgt nun …
Wenn man mich persönlich fragen würde …
Gerade dieses Argument ist auch für meine Haltung zu diesem Thema wichtig. Auch ich bin der Meinung, dass … Schlüssige eigene Meinung in der dialektischen Erörterung In der dialektischen Erörterung kannst du deine eigene Meinung in zwei Formen schlüssig
begründen. Du kannst deine Meinung aus deiner Argumentation herleiten (
… Gerade wegen
dieses letzten Arguments bin auch ich der Meinung, dass man in der Stadt besser lebt.). Du
kannst aber auch deine eigene Meinung im Schlussteil explizit begründen. Dabei darfst du
nicht einfach Argumente aus deiner Erörterung wiederholen.
Du sollst
deine eigene Meinung sachlich darstellen.
Du kannst diese durch Argumente und Beispiele begründen.
Du musst
aber nur deine Meinung verdeutlichen.
Eine eigene Meinung als Schlussfolgerung aus der Erörterung ist
nicht schlechter als eine
eigene Meinung, die (ausführlich) begründet wird.
Wie kannst du deine eigene Meinung begründen? Hier findest du drei Möglichkeiten:
1. Du formulierst deine Meinung und begründest diese mit neuen Argumenten
und den dazugehörigen Belegen und Beispielen.
2. Du formulierst deine Meinung und verweist auf die in der vorangegangenen
Argumentation (Teil Erörterung) vorgebrachten Argumente, die deine Meinung
unterstützen. Diese Argumente solltest du sprachlich hervorheben und mit
weiteren Beispielen und Belegen untermauern.
3. Du formulierst deine Meinung und verweist ganz allgemein auf die in der
vorangegangenen Argumentation (Teil Erörterung) vorgebrachten Argumente,
die deine Meinung unterstützen. Statt diese Argumente weiter zu untermauern,
kannst du auch wichtige Gegenargumente explizit entkräften. Natürlich solltest
du hier auch Belege und Beispiele vorbringen.
Redemittel zur eigenen Meinung
Meiner Meinung nach …
Ich bin der Auffassung, dass ... / Ich bin der Meinung, dass ...
In Bezug auf … vertrete ich die Meinung/die Position , dass …
Mein Eindruck ist, dass ...
Meine Einstellung dazu ist ...
Ich bin der (festen) Überzeugung, dass ...
Ich bin überzeugt davon, dass ...
Ich begrüße es, wenn ... /Ich würde es begrüßen, wenn ...
Ich muss zustimmen, dass ...
Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass ...
Nach meiner persönlichen Einschätzung … Redemittel zur eigenen Meinung bei Distanzierung
Ich lehne ... ab.
Ich verurteile ...
Es steht für mich fest, dass ...
Alles in allem glaube ich, dass ...
Es erscheint mir problematisch, dass …
Es entspricht nicht meinen Erfahrungen …
Ich kann die Meinung des Verfassers (nicht) teilen, weil ... Redemittel zur Begründung der eigenen Meinung
Die folgenden Argumente
sprechen für/gegen diese Meinung:
Man kann einige wichtige Argumente dafür/dagegen anführen: …
Die/eine Ursache sehe ich in ...
Folgende Gründe möchte ich dafür anführen ... nennen/geltend machen: …
Aus diesem Grund ...
Das kann man auf ... zurückführen.
Diese Ansicht/Meinung/Behauptung wird durch ... belegt/ dadurch belegt, dass ...
Diese Ansicht/Meinung/Behauptung wird durch ... belegt/dadurch bewiesen, dass ... Redemittel zum Verweisen auf Argumente in der Erörterung
Wie ich oben schon erklärt/ausgeführt habe, ...
Schon eingangs wurde dargelegt, dass …
Wie bereits oben dargelegt/beschrieben, … Schluss
Deinen Text musst du mit einigen abschließenden Sätzen beenden. Diese können im
Anschluss an deine eigene Meinung formuliert werden. Dafür gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Welche sich für deinen Schluss anbietet, hängt von deinem vorangehenden
Text ab.
Du kannst zum Beispiel -
eine Forderung aufstellen, die sich aus deinen Darlegungen ergibt.
-
eine Problemlösung aufzeigen.
-
eine offene Frage formulieren.
-
die Situation in deinem Heimatland mit der in
Deutschland abschließend vergleichen.
Redemittel für den Schluss:
In Zukunft sollte aber …
Man muss unbedingt bedenken, dass …
Damit wird deutlich, dass …
Wir könnten also die Schlussfolgerung ziehen, dass ...
Aus all dem kann man den Schluss ziehen /kann man folgern, dass …
Zusammenfassend könnte man sagen , dass … /Zusammenfassend ist zu sagen, dass …
Abschließend lässt sich feststellen/ möchte ich festhalten, dass …
Zum Schluss lässt sich sagen, dass viele die Problematik noch nicht erkannt haben.
Es bleibt die Frage (offen), … Nach dem Schreiben: Kontrolle !
Dafür solltest du dir 5 -10 Minuten Zeit nehmen.
Lies nochmals deinen Text und achte auf folgende Punkte:
Inhalt • Hast du zu
jeder Frage etwas geschrieben?
• Sind die Argumente verständlich, ist die Argumentation ausführlich, ist deine eigene
Meinung deutlich formuliert?
Textaufbau • Hast du alle „Bausteine“ verwendet?
• Ist die Gewichtung der einzelnen Textteile in Ordnung oder sind einzelne Textteile zu
knapp, zu ausführlich?
• Hast du eine Einleitung verfasst?
• Wo muss noch etwas ergänzt werden?
Form • Ist dein Text deutlich in Absätze gegliedert?
• Ist er lesefreundlich? Musst du eventuell nachträglich noch Absätze einfügen?
• Sind die Textteile miteinander verknüpft?
Ausdruck • Entspricht deine Ausdrucksweise dem
Stil einer schriftlichen Arbeit?
• Hast du Wörter aus deiner Muttersprache einfach ins
Deutsche übersetzt?
• Gibt es viele neue oder fremde Wörter?
• Gibt es viele Wiederholungen?
Korrektheit Gibt es Fehler, die du immer wieder machst? Suche nach deinen typischen Fehlern.
• Grammatik:
o
Steht das Verb an der richtigen Stelle? Achte auf die Verbstellung!
o
Stimmen die Verbformen (Endung,
Tempus , Modalverb, Passiv, Konjunktiv)?
o
Kontrolliere die Artikel vor allem bei Wörtern, die du mehrfach verwendest!
o
Sind die Pronomen und Präpositionen korrekt?
o
Stimmen die Adjektiv- Endungen?
o
Sind die Sätze richtig miteinander verbunden?
o
Hast du die Groß- und Kleinschreibung beachtet?
o
Sind Wörter richtig getrennt oder zusammengeschrieben?
o
Hast du, wo nötig, Umlaute verwendet?
• Satzzeichen:
o
Fehlen Kommas?
o
Hast du in manchen Sätzen zu viele Kommas gesetzt?
Teile einer Schülerarbeit Im Folgenden kannst du Ausschnitte aus einer gelungenen Schülerarbeit lesen. Sie ist eine
von vielen Möglichkeiten einen guten Aufsatz zu schreiben. Natürlich ist diese Arbeit nicht
fehlerfrei.
Eine Welt eine Stadt?
Einleitung
Könnten Sie sich eine Welt
ohne Großstädte vorstellen,
eine Welt wo es kein Handynetz gibt, in der das Fernsehen
keine Rolle spielt oder in der der Bildungsstand eines Erwach-
Die Einleitung ist sehr
ausführlich gestaltet.
senen so
hoch wie einer eines 14-jährigen ist? Ich zumindest
Der Einstieg erfolgt
durch eine
nicht. Obwohl wir in einer Zeit leben, die
negative Aspekte ,
provozierende Frage.
5
Es werden Beispiele
wie Luftverschmutzung oder
Stress , auf den Menschen aus-
angeführt und eine
Kontroverse
übt, entscheiden sich immer mehr Menschen gegen ein Leben auf
angedeutet.
dem Dorf um ein „besseres“ Leben in der Stadt anzufangen.
Demzufolge ist die Vergrößerung der Bevölkerung der Städte
aber auch der Gebiete.
10
Überleitung
Dieses Problem wird auch in dem Artikel „Wachsende
Megastädte“ der auf einer Internetseite (www.welt.de) Sep-
tember 2008 erschienen ist, behandelt. Außerdem unterstützt
Die Überleitung
wird hier mit den
Auch das Liniendiagramm „Die Zukunft ist
urban “ dieglei-
Basisdaten des
Textes und teilweise
che These. (…)
auch der Grafik
15
verbunden.
… Das ist auch auf dem Diagramm verdeutlicht wor-
Überleitung
den, da sich die Bevölkerung der Stadtbewohner im Laufe (…)
Wenn man sich diese Entwicklungen anschaut, fragt man sich, ob
Erörterung es
wirklich besser ist, in einer Stadt zu leben. Für ein Leben in der
Stadt spricht, dass hier die da hier die Lebenseinstellung
viel einfa-
These
35
Argument
cher und bequämer ist. Man verfügt über all dem was man
Beleg
Beispiel
braucht: elektrischen Strom, eine geheizte
Wohnung oder
eine Wasserleitung. Was für die Stadtbewohner ein „Muss“
schein ist für die aus dem Dorf ein Luxus.
Denn die
Verbindungen
Dorfbewohner müssen sich die Wohnung mit Holz heizen,
40
das sie auch selbst hacken müssen. Außerdem müssen sie
sich Wasser vom Brunnen, das vielleich am anderen Ende
der Straße liegt, schleppen. Weiterhin möchte ich mich
über den Bildungsstandart äußern, der ohne Zweifel entwickel-
Erörterung ter in den Städten ist, weil es hier Schulen / Universitäten
These (siehe oben)
45
Argument
gibt und außerdem hat
fast jedes
Haus ein Internetanschluss
Beleg
Beispiel
und man kann im erzieherischen Zwecke nachforschen über
dem was man braucht; wenn nicht gibt es ja auch die
Biblioteken. All diese Möglichkeiten gibt es nicht auf dem …
Doch , laut dem Sprichwort, gibt es in jedem Guten
Sehr gute Überleitung
auch etwas Schlechtes, also hat die Stadt auch Nach-
von den Vorteilen zu
55
den Nachteilen der
teile, die man auf dem Land nicht
findet . An der Spitze
Stadt: Der
Gedankengang ist
ist die Luftverschmutzung wegen der Autos und den Fa-
auch durch den Absatz
sehr gut sichtbar.
briken. Über dieses Problem muss man sich in einem Dorf …
1. Version : eigene Meinung mit Begründung
Wenn ich auf meinen
Fall zurückkomme, kann
ich nur sagen, dass ich mit meinem Leben als Stadtbewohne-
85
Das Thema wird sehr
gut wieder
rin zufrieden bin. Obwohl ich all den Gefahren und Nach-
aufgenommen.
Der Absatz zeigt
teile informiert bin, würde ich mein Leben nicht tau-
einen neuen Teil an.
schen
wollen . Ersten glaube ich, das ich diesen Gedanken
Die eigene Meinung
mit Begründung habe, weil hier all meine Freunde sind. Die hätte ich
Es ist auffallend, dass
natürlich auf irgendwo anders aber die Freizeitbeschäfti-
90
die Darstellung der
eigenen Meinung
sehr gungsmöglichkeiten wären bestimmt andere. Außerdem bin
ausführlich ist.
Es gibt sehr viele
ich in der Stadt nicht immer von den
Eltern bewacht. In
Beispiele und eigene
einem Dorf, wo alle sich kennen hätte ich nicht die Mö-
Erfahrungen.
glichkeit zu machen was ich will, denn vielleicht passt es
einem nicht und die Eltern werden das bestimmt von
95
Nachbaren oder anderen Freunden erfahren. Ich bin der
Meinung, dass das Dorf einem keine Intimitätssphäre ver-
leiht. Außerdem ist man in einer Stadt auch selbststän-
diger und mutiger, denn von kleinen an muss man ler-
nen stark zu sein, damit man einer so heftigen
Gesell -
100
schaft
Stand halten kann. Außerdem habe ich den Ein-
druck , dass das Leben auf dem Land eher passiv als
aktiv ist, denn alle sind freundlich, stressfrei und sie
Die Redemittel, die
tun so, als ob auf dieser Welt keine Probleme gäbe. Ich
die eigene Meinung
ausdrücken sollen,
bin der Typ der Veränderungen mag, mein Leben muss
105
sind sehr
dynamisch sein und in der Stadt ist immer was los: Kon-
variantenreich.
zerte, Aufstellungen und viel mehr.
Aber wenn ich gründlich nachdenke würde auch
mir ein Wochenende auf dem Dorf gut tun, damit ich mich
erhole und auf anderen Gedanken komme.
110
Als Fazit kann man meinen, dass das Leben
Schluss
in der Stadt schön ist aber man muss darauf Acht geben,
In einem Satz wird
die Dörfern nicht ganz zu zerstören und aus der Welt
das Grundproblem
zusammengefasst.
eine riesengroße Stadt machen.
Sehr gut ist der
Einsatz von Absätzen.
2. Version: eigene Meinung ohne Begründung
Wenn ich auf meinen Fall zurückkomme, kann
Das Thema wird sehr
ich nur sagen, dass ich mit meinem Leben als Stadtbewohne-
85
gut wieder
aufgenommen. Der
rin zufrieden bin. Dies ist vor allem deshalb so, weil die Stadt
Absatz zeigt einen
tausend Möglichkeiten bietet mir – in der Ausbildung, im Beruf
neuen Teil an.
und in der
Freizeit . Aber wir dürfen auch nicht die negativen
Seiten vergessen. In Zukunft muss deswegen vor
Schluss
allem die Probleme im Umweltschutz und die
90
Verkehrsprobleme gelöst werden, damit das Leben
in der Stadt lebenswert bleibt. Autofreie Innenstädte
und Umweltschutzmaßnahmen im Bereich der
Schlussfolgerungen Industrie und beim Bau von Wohngebäuden
gehen in die richtige Richtung. Und natürlich dürfen wir
95
die Dörfern nicht ganz zu zerstören und aus der
Welt eine riesengroße Stadt machen.
Lineare E rörterung Die lineare Erörterung hat die Funktion, eine eigene Meinung zu einem Thema durch
geeignete Argumente zu begründen. Dabei kannst du
dich auch kritisch mit Gegenargumenten
auseinandersetzen. Insgesamt musst du auf die folgenden vier Aspekte besonders
achten :
1. „Linear erörtern“ heißt, dass man eine Argumentationskette bildet, aus der (durch die
Argumentation selbst!) die eigene Meinung klar hervorgeht. Das bedeutet, dass man nicht
Pro-
und Kontra-Argumente präsentieren muss,
sondern man entscheidet sich schon am
Anfang für
eine konkrete Haltung zu dem Problem (Pro
oder Kontra
oder eine Synthese aus
beidem): Das hängt von der eigenen Meinung zu einem Thema ab, die man schon zu Beginn
in Form einer (zunächst unbegründeten) These formulieren kann.
2. Bei der linearen Erörterung steht die eigene Meinung schon zu Beginn fest, die
Argumentation dient dann „nur“ noch dazu, diese eigene Meinung ausführlich (!) zu
begründen. Die eigene Meinung ist also das logische Ergebnis deiner Argumentation und
muss deshalb am Ende nur noch in Form einer Schlussfolgerung (ohne neue Argumente wie
bei der dialektischen Erörterung) genannt werden. Du siehst: Bei der linearen Erörterung
hängen Argumentation und eigene Meinung viel stärker zusammen als bei der dialektischen
Erörterung.
3. Du kannst dich in deiner linearen Erörterungen aber auf Gegenargumente zu deiner
Meinung beziehen, und zwar, indem du sie relativierst oder widerlegst. Damit zeigst du, dass
diese Gegenargumente nur eingeschränkt gelten oder falsch sind.
4. Dies bedeutet auch, dass du die Argumentation sprachlich anders darstellen kannst. Du
musst die Argumente nicht
neutral entwickeln, sondern du darfst dich selbst in die
Argumentation einbringen (ich behaupte, ich meine, ich
denke usw.), die Darstellung der
Argumente darf also deine subjektive Haltung deutlich machen.
eigene Meinung
als These Argument 1 (Begründungen, Beispiele; Belege, Schlussregeln, Schlussfolgerungen, Grenzen
des Arguments, Widerlegung oder Relativierung von Gegenargumenten)
Argument 2 (Begründungen, Beispiele; Belege, Schlussregeln, Schlussfolgerungen, Grenzen
des Arguments, Widerlegung oder Relativierung von Gegenargumenten)
Argument 3 usw. (Begründungen, Beispiele; Belege, Schlussregeln, Schlussfolgerungen,
Grenzen des Arguments, Widerlegung oder Relativierung von Gegenargumenten)
eigene Meinung
als Schlussfolgerung/Ergebnis
Redemittel für die Relativierung und Widerlegung von Gegenargumenten
Einführung eines Gegenargumentes:
Ein (wichtiges, beliebtes) Argument/das Hauptargument (für die Einführung von Studiengebühren) ist Folgendes: …
Viele Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) behaupten gerne/gehen davon aus/sind der Meinung/stellen die These auf/glauben, dass …
Gerne weisen die Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) darauf hin, dass …
Dabei gehen die Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) von der Annahme/von der Voraussetzung aus, dass …
Dabei gehen die Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) von folgender Annahme/von folgender Voraussetzung/von folgenden Rahmenbedingungen aus: …
Widerlegung oder Relativierung eines Gegenarguments:
Dies gilt aber nur/ist aber nur dann richtig, wenn (man davon ausgehen kann, dass …)
Dabei wird gerne übersehen/vergessen/unterschlagen, dass …
Genau diese Annahme/Voraussetzung aber ist (nachweislich) falsch, denn …
Diese Rahmenbedingungen existieren aber heute noch nicht./ Diese Voraussetzungen sind heute noch nicht gegeben.
Die Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) berücksichtigen dabei nicht, dass …
Die Argumente der Gegner/Befürworter (von Studiengebühren) sind in sich widersprüchlich/widersprechen sich: So wird einerseits behauptet, dass …,
andererseits wird darauf hingewiesen, dass … Redemittel für Überleitungen zwischen den Argumentationsteilen
Es lassen sich unterscheiden:
-
Die aufeinander folgenden Argumentationsteile sind gleichwertig:
Reihung -
Ein Argumentationsteil wird höher bewertet:
Steigerung Überleitungen, die gleichwertige Argumente reihen:
zunächst einmal … /an erster Stelle wäre zu nennen ...
dann aber auch ... /ferner ... /ein weiteres ... /und auch ...,
nicht minder zu beachten ... /nicht weniger wichtig ist ...
darüber hinaus ... bleibt auch zu bedenken ... /weiterhin ... /noch ein ähnlicher Punkt ist anzuführen ... /ein weiterer Gesichtspunkt gehört hierher: ...
ebenfalls ... /ebenso ... /außerdem noch ... /hinzu kommt ...
eng damit verknüpft ist ... /dabei muss auch bedacht werden ...
ähnlich steht es um ... /nicht anders ist es mit ...
nicht zuletzt ... /nicht zu vergessen ... /auch sei daran erinnert, dass ...
zu guter Letzt ... /schließlich sei daran erinnert, dass ... /zum Schluss sei noch genannt ... /als letztes Argument sei angeführt, dass ... Überleitungen, die eine Steigerung signalisieren:
Schon der einfache ... /Beginnen wir mit dem, was auf der Hand liegt: ...
Schwieriger wird es schon mit ... /Gewichtiger ist da schon ...
Noch bedeutsamer aber ist …
Besonders wichtig aber erscheint mir ... /Am deutlichsten ...
Redemittel für die Schlussfolgerung:
Abschließend/Zusammenfassend lässt sich die Situation wie folgt bewerten: ...
Angesichts meiner Argumentation vertrete ich also den Standpunkt, dass ...
Ich beurteile die Frage abschließend wie folgt: ...
Auch wenn vieles dafür/dagegen spricht, halte ich persönlich ...
Betrachtet man die genannten Argumente, muss man zu dem Schluss kommen, dass ...
Meine Bewertung/Mein persönliches Fazit sieht wie folgt aus: ...
Um abschließend auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: ...
Wie man meiner Argumentation entnehmen kann, bin ich für/gegen ... Deinen Text
solltest du mit einigen
abschließenden Sätzen beenden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche sich für
deinen Schluss anbietet, hängt von deinem vorangehenden Text ab.
Du kannst zum Beispiel • eine Forderung aufstellen, die sich aus deiner Argumentation ergibt.
• eine Problemlösung aufzeigen.
• eine offene Frage formulieren.
• die Situation in deinem Heimatland mit der in Deutschland abschließend vergleichen.
Redemittel für den Schluss:
In Zukunft sollte aber …
Man muss unbedingt bedenken, dass …
Damit wird deutlich, dass …
Wir könnten also die Schlussfolgerung ziehen, dass …
Aus all dem kann man den Schluss ziehen/kann man folgern, …
Zusammenfassend könnte man sagen, dass … /Zusammenfassend ist zu sagen, dass …
Abschließend lässt sich feststellen/möchte ich festhalten, dass …
Es bleibt die Frage (offen), … Die wichtigsten Unterschiede zwischen der dialektischen und der linearen Erörterung dialektische Erörterung lineare Erörterung Einleitung: An den Text und / oder die Grafik Einleitung: An den Text und / oder die Grafik
zurückgebundene Hinführung zum Thema.
zurückgebundene Hinführung zum Thema
und
(häufig)
eine
erste allgemeine
Formulierung der eigenen Haltung
Neutrale Entwicklung einer Pro- und Contra-
Entwicklung einer Argumentation, die die
Argumentation (abwechselnd Pro und Kontra eigene Haltung begründet. Mögliche
oder erst alle Pro-Argumente, dann alle Gegenargumente können relativiert oder
Kontra-Argumente bzw. umgekehrt).
widerlegt werden. Die Argumentation kann
neutral oder in erster Person verfasst werden.
Im Schlussteil muss die eigene Meinung
Im Schlussteil kann die eigene Meinung
a) als Konsequenz aus der Erörterung ver- präzisiert, Schlussfolgerungen gezogen und
deutlicht werden oder
ein Ausblick gegeben werden.
b) auf dem Hintergrund der Erörterung
zusammenfassend begründet werden.
Abschließend: Schlussfolgerungen, Ausblick
usw.
Tempolimit auf Autobahnen (…) In den kommenden Zeilen möchte ich
erläutern, warum ich eine solche Haltung für falsch halte.
Überleitung
Trotz aller Fakten lehnen viele Politiker, darunter auch der
1.
Gegenargument
frühere Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, ein Tempolimit
50
A
mit der Begründung ab, dass deutlich mehr Menschen auf der
Landstraße sterben als auf der Autobahn.
R
Widerlegung Diese Behauptung ist richtig, aber Landstraßen sind keine
G
Autobahnen, denn hier fehlt alles, was das schnelle Fahren auf
Vergleiche
U
Autobahnen sicherer macht. Wer auf Landstraßen schneller
fährt 55
und überholen will, der tut dies auf der Gegenfahrbahn und nicht
M
auf einer eigenen Überholspur, wer hier einen Unfall
E
macht, der kann in ein entgegenkommendes Auto oder gegen
N
Schlussfolgerung
einen
Baum rasen. Dies macht deutlich, dass das Unfallrisiko auf
Landstraßen auch bei geringerem Tempo größer ist und die Unfall-
60
T
folgen dramatischer sein können.
Überleitung Die von Ramsauer herangezogenen Unfallstatistiken zeigen
zum nächsten Argument 2.
außerdem, dass die Anzahl der Verkehrstoten auf Autobahnstrecken
A
Beleg 1 +
ohne Tempolimit um 28 Prozent höher ist als auf Strecken mit
Erläuterung
R
begrenzter Geschwindigkeit. Hier werden Autobahnstrecken mit
65
Autobahnstrecken verglichen und daran lässt sich ganz konkret
G
zeigen, dass das Tempolimit Leben rettet. Dies zeigt übrigens
U
Beleg 2 +
auch ein Blick über die deutschen Grenzen, schließlich existiert
Erläuterung
M
in Europa und in den USA ein Tempolimit und zwar mit Erfolg.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist in diesen Ländern drastisch
70
E
gesunken, weil man beim Fahren nicht ständig abbremsen und
N
beschleunigen muss. Dadurch wird bei den Fahrern Stress abgebaut
und es entsteht ein entspannter Verkehrsfluss.
T
Aber bei dem Thema Tempolimit geht es nicht nur um Unfall-
Überleitung
zum nächsten Argument statistiken, es geht auch um Ressourcenverbrauch und Umweltschutz.
75
3.
Wir alle wissen, dass ein Auto mehr Benzin oder
Diesel verbraucht,
A
Beleg + Schluss-
wenn man es schnell fährt. Je höher die Drehzahlen sind,
desto schnel-
folgerungen 1
- Ressourcen
ler ist der
Tank leer. Langsameres Fahren schont also die knappen Erd-
R
ölressourcen, auch deshalb, weil dadurch Staus vermieden werden
G
80
können. Staus bedeuten ebenfalls einen höheren Benzinverbrauch. Ge-
U
+ Schlussfolgerun-
ringerer Verbrauch heißt zugleich, dass der Schadstoffausstoß niedri-
gen 2
ger ist und die Qualität der Luft sich verbessern kann. Wissenschaftli-
- Luftverschmut-
M
zung / Gesundheit
che Untersuchungen beweisen wiederum, dass es durch eine
E
Verbesserung der Luft deutlich weniger Lungenerkrankungen
N
gibt. Das Tempolimit ist deshalb auch eine Maßnahme zum
85
Umweltschutz und damit zur Verbesserung der Lebensqualität
T
insgesamt.
Im Zusammenhang mit dem Tempolimit wird häufig über
Gegenargument Freiheit diskutiert, also über einen zentralen Begriff der Demokratie.
In Deutschland fordert der ADAC „Freie Fahrt für freie Bürger“
90
4.
und unterstellt so, dass das Tempolimit eine Form der Bevormun-
dung der Einwohner in Deutschland sei.
A
Dies ist natürlich richtig, jedes staatliche Verbot ist eine
R
Begrenzung von Freiheit. Deshalb sind in Deutschland statt
G
95
Geschwindigkeitsbegrenzungen Geschwindigkeitsempfehlungen
Widerlegung ausgegeben worden. Der Nachteil ist, nicht alle halten sich an
U
diese Empfehlungen und wer bei empfohlenen 130 Stundenkilo-
M
metern 250 fährt, darf dies straffrei tun. Da diejenigen, die sich an die
E
Empfehlungen nicht halten, nicht nur sich selbst schädigen können,
sondern zumeist auch unschuldige andere Verkehrsteilnehmer,
100
N
darf der Staat nicht einfach im Namen der Freiheit unbeteiligt
T
zuschauen. Die Einführung einer empfohlenen Höchstgeschwindigkeit
hat in Deutschland nicht den gewünschten Erfolg gehabt,
die Unfallzahlen sind nicht gesunken. Deswegen muss der
Staat auch diesen Bereich durch klare Begrenzungen und
105
4.
Verbote gesetzlich regeln. Die Freiheit in einer Demokratie
A
R
darf sich eben nicht darin ausdrücken, dass eine kleine Gruppe
G
von Menschen sich das Recht herausnehmen, ungehindert
U
M
auf Autobahnen zu rasen, was immer dies an Menschenleben
E
kosten mag.
110
N
T
Eigene Meinung ohne Begründung Aus all diesen Gründen bin ich für die Einführung eines
Tempolimits auf den Autobahnen. Es rettet Menschenleben und
S
Zusammen-
schützt die
Umwelt , auch wenn die Freiheit weniger Raser
fassung
C
H
dadurch eingeschränkt wird. Meiner Meinung nach sollte man
L
aus denselben Gründen die bestehenden Tempolimits auf
weitergehende
115
Forderungen
U
Landstraßen und im Stadtverkehr neu überdenken. Tempo 80
S
auf Landstraßen, mehr verkehrsberuhigte und autofreie Zonen
S
in den Städten und eine generelle Begrenzung der Geschwindig-
keit auf 30 km in geschlossenen Ortschaften, all das könnte
unser Leben sicherer und unsere Umwelt sauberer machen.
120
Aufgabe
Schreiben Sie einen
zusammenhängenden Text zum Thema „Wachsende Megastädte“.
Bearbeiten Sie in Ihrem Text die folgenden drei Punkte:
• Arbeiten Sie wichtige Aussagen aus dem Text heraus.
• Werten Sie die Grafik anhand von wichtigen Daten aus.
• Nehmen Sie in Form einer ausgearbeiteten Argumentation ausführlich dazu Stellung,
ob Sie lieber in der Stadt oder lieber auf dem Land leben möchten.
Sie haben insgesamt
120 Minuten Zeit.
Wachsende Megastädte Immer mehr Menschen wohnen in der Stadt Das Zusammenwachsen von Innenstädten
Doch wo liegen die Grenzen für eine
und Vorstädten lässt riesige Stadtgebiete
funktionierende Stadt? Forscher glauben,
entstehen, und so haben sich die größten
dass in Städten, die sich um ein einziges
Städte der Welt zu so genannten
Zentrum gruppieren, bei zehn bis 15
Megastädten entwickelt, die mehr als 10
Millionen Einwohnern die Schmerzgrenze
Millionen Einwohner haben. Noch vor 100
erreicht ist. Dann nehmen Verkehrsstaus
Jahren war London mit 6,5 Millionen
und Luftverschmutzung so überhand, dass
Bewohnern die größte Stadt der Welt.
Menschen und vor allem die Wirtschaft
Gegen das heutige Tokio mit fast 35
wieder aus der Innenstadt fliehen. Die
Millionen Menschen erscheint das geradezu
Menschen in der Stadt müssen
anfangen ,
provinziell. Mittlerweile gibt es weltweit 22
ökologischer zu leben – recyceln, Energie
Megastädte mit mehr als zehn Millionen
sparen, Autoverkehr reduzieren – damit
Einwohnern. Die Welt wird städtisch –
Megastädte nicht zum Problem der
allerorts. Jährlich ziehen etwa 60 Millionen
Menschheit werden.
Menschen vom Land in die Städte, weil sie
dort ein besseres Leben erwarten. Da das
Leben auf dem Land zunehmend
schwieriger wird, hoffen sie auf Arbeit und
(
http://www.welt.de/wissenschaft/ [September 2008] - zu
bessere Bildungs- und Wohnmöglichkeiten
Prüfungszwecken
bearbeitet .)
in der Stadt.
Die Zukunft ist urban. Prognosen für die Entwicklung der Stadt- und Landbevölkerung. http://www.peopleandplanet.net 28
05.03.2014
Themenschwerpunkte SK DSD II Ab 2014 im DSD II gibt es 2 Themenschwerpunkte, ab 2015 3 Themenschwer-punkte für die Schriftliche Kommunikation, aus denen die Themen für die SK-Aufgaben in den Prüfungsätzen stammen. Prüfungstermin 2014 T1 / T2 Themenschwerpunkt Mobilität in Deutschland: 1. Anders
Reisen 2. Öffentlicher Nahverkehr
3. Probleme und Chancen des Autos
4. Mit dem Fahrrad unterwegs
5. Zu Fuß unterwegs
6. Fliegen
Themenschwerpunkt Schule in Deutschland: 1. Inklusion
2. Zentralabitur
3. Abitur nach Klasse 12 oder 13 (G8 / G9)
4. Ganztagsschule
5. Alternativschulen
6. Pädagogische Konzepte
Prüfungstermin 2015 T1 / T2 Themenschwerpunkt Mobilität in Deutschland (wie 2014) Themenschwerpunkt Schule in Deutschland (wie 2014)
Themenschwerpunkt Demografische Entwicklung in Deutschland (neu): 1. Generationenvertrag
2. Veränderte Rolle der Frau
3. Aktive ältere Menschen
4. Lebensformen
5. Deutschland als Zuwanderungsland
6. Leere Landschaften
7. Vergreisung: Schutz vor Einsamkeit
8. Auswirkungen auf die Arbeitswelt: Chancen für die
Jugend 29
05.03.2014
Prüfungstermin 2016 T1 / T2
Themenschwerpunkt Schule in Deutschland (wie 2014) Themenschwerpunkt Demografische Entwicklung in Deutschland (wie 2015)
Themenschwerpunkt Sport in Deutschland (neu): 1. Schulsport
2. Breitensport
3. Leistungssport / Profisport
4. Olympiade
5.
Fans 6. Trendsportarten / Funsport / Extremsport
7. Sportwissenschaft
8. Behindertensport
Prüfungstermin 2017 T1 / T2
Themenschwerpunkt Demografische Entwicklung in Deutschland (wie 2015) Themenschwerpunkt Sport in Deutschland (wie 2016)
Themenschwerpunkt Umwelt in Deutschland (neu): 1. Zukunftsvision Stadt
2. Energieversorgung
3. Klimawandel
4.
Konsum und Umweltbewusstsein
5. Ressourcen und Nachhaltigkeit
6. Umweltschutz und Ernährung
30
05.03.2014
Document Outline
- Überleitungen, die gleichwertige Argumente reihen:
- Überleitungen, die Gegensätze betonen:
- Überleitungen, die eine Steigerung signalisieren:
- Inhalt
- Textaufbau
- Form
- Ausdruck
- Teile einer Schülerarbeit
- Sie haben insgesamt 120 Minuten Zeit.
- Das Zusammenwachsen von Innenstädten und Vorstädten lässt riesige Stadtgebiete entstehen, und so haben sich die größten Städte der Welt zu so genannten Megastädten entwickelt, die mehr als 10 Millionen Einwohner haben. Noch vor 100 Jahren war London mit 6,5 Millionen Bewohnern die größte Stadt der Welt. Gegen das heutige Tokio mit fast 35 Millionen Menschen erscheint das geradezu provinziell. Mittlerweile gibt es weltweit 22 Megastädte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Die Welt wird städtisch – allerorts. Jährlich ziehen etwa 60 Millionen Menschen vom Land in die Städte, weil sie dort ein besseres Leben erwarten. Da das Leben auf dem Land zunehmend schwieriger wird, hoffen sie auf Arbeit und bessere Bildungs- und Wohnmöglichkeiten in der Stadt.
Kõik kommentaarid