unsicher. Sie wartet schon lange auf eine etwas Aufregendes und ist voller Spannungs- und Sensationsgier. (Sie ist eigentlich auch eine Frau, die die anderen Menschen und ihre Privatsphäre durchschauen will.) Zu diesem Schluss kommt man, weil sich die Frau vom Fenster abwenden will, doch sie dann sieht, dass ein Licht im anderen Haus eingeschalten wird. Nur dieses unbedeutende Licht, lässt sie am Fenster bleiben. Bei ihr ist das Licht ausgeschaltet. Den alten Mann könnte man als Gegenteil betrachten. Er ist zwar schwerhörig, doch trotzdem bereit zu Kommunikation. Er wirkt freundlich, aktiv und phantasievoll, ebenso wie der kleine Junge in der Wohnung. Die Autorin will uns mit dieser Kurgeschichte mitteilen, dass unsere Gesellschaft schon viel zu schaulustig ist. In unserer Gesellschaft ist es so, dass z.B. bei Formel-1 Events extra bei den gefährlichsten Kurven viele Leute sitzen, um einen Unfall zu sehen. (veel midagi)
Nachteile der Sporttreibens (meistens bei Hochleistungs oder Leistungssport) · Wir haben in unserer Gesellschaft gerade viele Grenzgänger, die den Sport nutzen und missbrauchen, um Grenzen zu begehen oder sogar zu überschreiten. Wir übertreiben es mit der körperlichen Aktivität und insbesondere mit dem Sport insgesamt. Er wird zum einen zu stark professionalisiert, er wird überinterpretiert als ein Muss, um überhaupt leben zu können und das Gegenteil ist oft der Fall. · Viele Menschen übertreiben, holen sich durch den Sport viel mehr Probleme in ihren Organismus, weil sie überhaupt kein Empfinden dafür haben, was richtig für sie ist, was sie wirklich brauchen. Ich sehe sehr kritisch, was derzeit passiert und sehe die negative Entwicklung des Sports · Überhöhter Eiweisskonsum Zuviel Eiweiss in Kombination mit sonst schlechter Ernährung führen zu
Vor allem war es das Gesicht des Mannes, das mir von Anfang an gefiel; trotz jenem Ausdruck von Fremdheit gefiel es mir, es war ein vielleicht etwas eigenartiges und auch trauriges Gesicht, aber ein waches, sehr gedankenvolles, durchgearbeitetes und vergeistigtes. Und dann kam, um mich versöhnlicher zu stimmen, dazu, dass seine Art von Höflichkeit und Freundlichkeit, obwohl sie ihm etwas Mühe zu machen schien; doch ganz ohne Hochmut war, im Gegenteil, es war darin etwas beinah Rührendes, etwas Flehendes, wofür ich erst später die Erklärung fand, das mich aber sofort ein wenig einnahm. (aus: HERMANN HESSE, ,,Der Steppenwolf" http://www.schuelerlexikon.de/SID/4b9a79ded3921e22bdb429719acf0f3f/index.php?id=25#
(Z. 32 - 37 S.32 Z. 1-7. S.33) Eigentlich war Reinhard ein Gentleman und wollte der Bettlerin etwas geben, aber Elisabeth war einfach schneller als er. Beide Male sang das Zigeunermädchen dasselbe Lied mit denselben Worten: Sterben, ach sterben soll ich allein!. Das erste Mal war die Stimmung fröhlich, das Ganze fand auf einem Feier im Ratskeller statt und man kann sagen, dass Reinhard mit ihr sogar geflirtet hatte. Das zweite Mal war die Stimmung genau das Gegenteil von dem ersten, Elisabeth und Reinhard kamen von einem Spatziergang zurück, sie hatten noch kaum miteinander gesprochen, dem Zigeunermädchen ging es nicht gut, sie bettelte, wütend fragte Reinhard von ihr: ,,Was willst du noch?". Sie antwortete: "Nichts" und mit über Brust gekreuzten Armen schritt sie über den Hof hinab. (Z. 12-17, S. 33) Reinhard war noch den ganzen Abend in seinem Zimmer sehr traurig. Er hatte vergebens versucht zu arbeiten. Er
Spaß zu zeigen. Er war sofort einverstanden und sagte: ,,Heute will ich euch beweisen, dass ich vom Rathausturm hinunterfliegen kann." Viele Neugierige versammelten sich vor dem Rathaus, um den Schauspiel beizuwohnen. Till stand auf dem Turm und bereitete seine Arme wie Flügel aus, und die Leute sahen gespannt nach oben. Da lachte aber Till und rief laut: ,,Ich sehe, dass ich nicht der einzige Narr bin. Im Gegenteil: Ihr seid Narren! Wenn ihr mir gesagt hättet, dass ihr imstande seiet zu fliegen, hätte ich es nicht gelaugt. Ihr wartet aber gespannt darauf, dass ich fliege, obgleich ihr alle seht, dass ich keine Flügel habe." Die Leute gingen verlegen und enttäuscht nach Hause. Till Eulenspiegel in Büddenstedt Till kam in das Dorf Büddenstedt und ging zum Priester ins Haus. Der Priester hielt ihn für einen Knecht