DIE BESCHREIBUNG Eine Beschreibung ist eine vorwiegend informierende, sachbetonte und der Wirklichkeit entsprechende Darstellungsform. Die Beschreibung dient dazu, einen konkreten bzw. abstrakten Gegenstand, Zustand, Sachverhalt, eine Person oder einen Vorgang mit sprachlichen Mitteln so darzustellen, dass der Adressat eine genaue Vorstellung davon gewinnt. Die zu verwendende Zeitform ist das Präsens. Unterscheidung: · Gegenstandsbeschreibung: Merkmale und Eigenschaften von Gegenständen, Zuständen und Lebewesen · Vorgangsbeschreibung: bezieht sich auf wiederholbare Vorgänge oder Teilvorgänge; Information über die wesentlichen Merkmale des Vorgangs (Tätigkeiten, Bewegungen, Veränderungen)
anerkennend: "Du hast eine flotte Schreibe, und Maren hat eine tolle Koche! Das ist die perfekte Mische!" Philipp stutzte, dann verstand er und erwiderte lachend: "Und du hast hoffentlich eine gute Verdaue, denn es gibt noch Nachtisch!" Mein Freund Henry hätte weniger Nachsicht. Er brachte seine Einstellung zur umgangssprachlichen Verkürzung einmal auf folgende Formel: "Coole Denke, flotte Schreibe - Scheißsprech!" Dabei ist dieser Vorgang nicht einmal neu; einen Hang zur Verkürzung und Vereinfachung hat es immer schon gegeben. Schon früher machte man umgangssprachlich "die Biege" und rauchte verkürzt eine "Zige" oder "Zise". Es ist eigentlich ein Wunder, dass sich überhaupt noch so viele deutsche Wörter mit mehr als zwei Silben halten konnten. Die Werbebranche kommt ohne Präsentationen nicht aus. Einige Werber benutzen die verkürzte Form "Präse".
Filmanalyse Der Film ,, Das Leben der Anderen ,, handelt sich von der Staatssicherheit- Stasi in Ost- Berlin. Es war Jahr 1984, wenn der Stasi- Offizier Gerd Wiesler den Schriftsteller Georg Dreyman, der mit der schönen Schausspieler Christa-Maria Sieland zusammenwohnt, beobachten begann, um verbotene Tätigkeiten herauszufinden. Um ,,Staatsfeinde" zu entdecken, hatte Stasi viele verschiedene Methoden. Das alles nannte man den Operativen Vorgang und es bedeuteet, dass Menschen bespitzelt wurden. So passierte auch mit Georg Dreyman. Er wurde beobachtet und gefolgt, weil die Stasi etwas Staatsfeindliches finden wollte. Im Bereich Kultur bestrafte das MfS alle Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Künstler, die ihre Unzufriedenheit gegen den Staat äußerten. Zum Beispiel durften die Schausspieler nicht im Theater spielen oder die Schriftsteller konnten keine Bücher veröffentlichen
Wolfgang Borchert: Draussen vor der Tür (1946) , Carl Zuckmayer: Des Teufels General (1942), Günther Weisenborn: Die Illegalen (1946) Welche Kleinform wurde auf dem Theater gefördert? die kabarettistische Kleinkunst Bertold Brecht (1898-1956): das aristotelische Theater das epische Theater Das aristotelische Theater Das epische Theater Die Bühne"verkörpert" einen Vorgang sie erzählt ihn verwickelt den Zuschauer in eine Aktion und macht ihn zum Betrachter aber verbraucht seine Aktivität weckt seine Aktivität ermöglicht ihm Gefühle erzwingt von ihm Entscheidungen vermittelt ihm Erlebnisse vermittelt ihm Kenntnisse der Zuschauer wird in eine Handlung hineinversetzt er wird ihr gegenübergesetzt