Und dafür seien die Kinder ihnen von ihren Erdbeeren die Hälfte schuldig, damit die Alten sich auch einen Nachtisch servieren könnten. (R. 27-35, S. 8) Reinhard (er ist der alte Mann, der in seinem Lehnsessel sitzt und sich an all das erinnert) war sehr gut mit Elisabeth befreundet. So gingen sie als Paar die Erdbeeren suchen. Sie gingen tiefer und tiefer, durch feuchte undurchdringliche Baumschatten, wo alles still war. Reinhard ging voran und machte den Weg. Plötzlich roch es süss und Elisabeth sagte, hier müssen die Erdbeeren sein. Es war aber nur ein starker Geruch von Heidekräutern und sie fanden keine Erdbeeren. Elisabeth wurde müde und sie kehrten zurück. In Abschnitt neun wanderten Reinhard und Elisabeth am See. Als Elisabeth müde wurde, setzte sie sich in den Schatten überhängender Zweige, Reinhard stand ihr gegenüber an einen Baumstamm gelehnt
Sehenswürdigkeiten. Für die Hamburger spielt vor allem die historische Bedeutung der Flaniermeile eine bekannte Rolle: Früher gingen hier die Familien am Sonntag spazieren und führten ihre unverheirateten Töchter ("Jungfern") aus daher der Name. Und auch heute ist der Jungfernstieg etwas ganz Besonderes: Man geniet es, direkt am Wasser der Binnenalster zu sein, verabredet sich an diesem zentralen Ort und startet von hier das Shoppen in die anliegenden Kaufhäuser allen voran das bekannte und traditionsreiche Alsterhaus und kleinen, aber feinen Geschäfte. Nach einer Pause und Stärkung im Alsterpavillon geht es weiter in die umliegenden Shopping-Zonen und Passagen. In der Passage "Hamburger Hof" oder dem etwas weiter zurück liegenden "Hanse-Viertel" wird Einkaufen zur Kultur: Die groen Kaufhäuser und exquisiten Geschäften übertreffen sich geradezu mit ihren exklusiven Angeboten. Der Tag lässt sich dann herrlich abschlieen mit einem Eis und zurück am
Arbeit jedoch gefällt ihr nicht sonderlich. Die große Wende kommt mit dem Eintreffen von Manfred und Schwarzenbach. Als sie von Schwarzenbach die Möglichkeit bekommt, ihr Leben zu ändern, zögert sie daher nicht und nimmt ihre Chance wahr. Von nun an muss sie weitgehend auf eigenen Füßen stehen, da ihre neue Umgebung, ihre neuen Bekanntschaften ihr noch fremd sind. Sie schafft es aber sehr gut, ihr Leben in der Stadt zu organisieren, vor allem durch die Hilfe ihrer Arbeitskollegen, allen voran Meternagel. Mit der Zeit wird sie immer reifer und trifft zunehmend selbst Entscheidungen, indem sie z. B. in die Stadt zieht. Sie ist auch eine sehr wichtige Person für Manfred. So hört sie ihm oft geduldig zu, während dieser ihr seine Sorgen erzählt. Und oft steht sie ihm auch mit gutem Rat zur Seite. So gesehen übernimmt sie in dieser Hinsicht auch die Rolle der Eltern, für welche Manfred keine sehr innigen Gefühle hegt und die er deshalb auch nie um Hilfe bitten würde