29. ein Herz und eine Seele sein Nagu sukk ja saabas. (süda ja hing) 30. bis über beide Ohren verliebt sein kõrvuni armunud olema. 31. Jeder Topf findet seinen Deckel. Iga pott leiab oma kaane. 32. Die Frau hat die Hosen an und er steht unter dem Pantoffel. Naise jalas püksid ja mees on nagu kelgunöör. 33. aus dem Häuschen sein. katus sõidab. 34. der Nase herumführen Ninapidi vedama. 35. einen Korb bekommen/ geben Korvi andma. 36. einen Seitensprung machen Kõrvale hüpet tegema. 37. alle Tassen nicht im Schrank haben. Kruvid loksuvad. 38. die beleidigte Leberwurst spielen Solvunud maksavorsti mängima.
30. bis über beide Ohren verliebt sein olema kõrvuni armunud 31. Jeder Topf findet seinen Deckel. igal oinal on oma mihklipäev 32. Die Frau hat die Hosen an und er steht unter dem Pantoffel. naise jalas on püksid ja mees on tuhvlialune 33. aus dem Häuschen sein. katus sõidab/(otse)majast välja olema 34. der Nase herumführen ninapidi vedama 35. einen Korb bekommen/ geben korvi saama/andma 36. einen Seitensprung machen kõrvalt panema/truudust murdma 37. alle Tassen nicht im Schrank haben. kõik tassid pole kapis/ ehk: kruvid loksuvad 38. die beleidigte Leberwurst spielen solvunud maksavorsti mängima Wer Musik nicht liebt, verdient nicht ein Mensch genannt zu werden /Goethe/ Briefe schreiben kirja kirjutamine Montag, den 9. November (kuupäev kirjalikus vormis, üleval paremal) Der Brief kiri besuchen (Akk) külastama zu Besuch kommen külla tulema
Des Öfteren fahren Justus und Christa T. gemeinsam über Land. Für ihre Skizzen ,,Rund um den See" lässt sich Christa T. von den Bauern Geschichten erzählen. Später beschließt das Paar, auf dem Land zu bleiben, wo Justus als Tierarzt tätig ist. Das Ehepaar baut ein Haus, einsam gelegen, auf einer kleinen Anhöhe am See. Bauen bedeutet in der DDR für Intelligenzler ohne ,,Beziehungen" eine beträchtliche Kraftanstrengung. Die Ehe ist glücklich; nur einmal erlaubt sich Christa T. einen Seitensprung mit einem Jagdfreund von Justus. Der Gehörnte schafft das Problem aus der Welt, indem er seine Frau ein weiteres Mal schwängert. Christa T. schluckt Unmengen Prednison gegen Leukämie. Auf den Tod an Panmyelophise erkrankt, bringt Christa T. im Herbst 1962 ihr drittes Kind, ein Mädchen, zur Welt. Im darauf folgenden Februar stirbt sie. Ulrich Plenzdorf: Die neuen Leiden des jungen W. (1968/1972) der Konflick zwischn individuellen Glücksanspruch und realsozialistischem Alltag