Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 - 28. Juli 1750in Eisenach in Leipzig. Sie war ein deutscher Komponist des Barock und ein auch zu seiner Zeit berühmter Organist und Cembalist. Er gilt heute als einer der größten Tonschöpfer überhaupt, der die spätere Musik wesentlich beeinflusst hat und dessen Werke im Original und in zahllosen Bearbeitungen weltweit präsent sind. Zu seinen Lebzeiten fand Bachs kompositorisches Schaffen keine große Beachtung, verglichen etwa mit dem seiner Zeitgenossen Georg Friedrich Händel oder Georg Philipp Telemann. Bachs heutige Berühmtheit hat ihre Wurzeln zum einen in der Tatsache, dass seine Werke die einzigen waren, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in großem Umfang von einem Barockkomponisten überliefert waren. Zum anderen übte seine konsequente Anwendung des Kontrapunktes, verbunden mit der Affektwirkung seiner Melodik und der kühnen Harmonik, auf spätere Komponisten eine große Wirkung aus. Seit dem 19
später übernahm er das Ordinariat für Zoologie, 1826 auch das für Anatomie. In Königsberg begann er seine Forschungen zur Embryologie, die ihn 1826 zur Entdeckung der Eizelle von Säugetieren also auch des Menschen führten. Er zeigte, dass die Embryonalentwicklung bei Tieren von allgemeinen Formen zu spezifischen, artgerechten Formen fortschreitet (Baersche Regel oder ,,Gesetz der korrespondierenden Stufen"). Die Bedeutung seiner Forschungen wurde jedoch von seinen Zeitgenossen nicht erkannt. Erst später wurde diese Regel von Ernst Haeckel zur biogenetischen Grundregel weiter entwickelt. Baer ging an die Universität von Sankt Petersburg, wo er von 1834 bis 1846 als Zoologe und von 1846 bis 1862 als Anatom und Physiologe arbeitete. 1862 wurde er Berater des Ministeriums für Erziehung. Im Jahr 1820 wurde er in die Leopoldina aufgenommen, 1845 war Baer ein Gründungsmitglied der Russischen Geographischen Gesellschaft.
Lesen und Schreiben schienen allerdings in den Städten verbreitet zu sein, und nicht wenige Porträts von englischen und niederländischen Malern des 16. Jahrhunderts zeigen Frauen und junge Mädchen mit einem Buch oder beim Schreiben eines Briefes. NIEDERLANDE Vor allem in den wohlhabenden, bürgerlich orientierten Niederlanden war die Volksbildung hoch entwickelt, selbst die Bauern waren vielfach keine Analphabeten mehr. Den Frauen aber rühmten die Zeitgenossen Schönheit und Sittenstrenge nach. Es ist bewiesen, dass gebildete Damen des Nordens ebenso wie ihre italienischen Schwestern sich zuweilen auch für die technisch-physikalischen Errungenschaften, die neuen Erfindungen und Geräte ihrer Zeit interessierten. Das galt wahrscheinlich besonders für die weltoffenen Handelsstädte aller Länder, in denen Universitäten begründet wurden und eine Blüte der Naturwissenschaften begann. DEUTSCHLAND