zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. Um 830 wurde hier die Hammaburg errichtet. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen. Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Maßgeblich durch das von Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[3] und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als Brauhaus der Hanse. Im 14
vom Krieg gezeichnet treten die Heiligen Drei Könige auf, die dem Licht gefolgt seien wie dem Stern von Betlehem. Im Gegensatz zu ihrem dunklen und zerlumpten Äußeren, erweisen sie sich durch ihre Handlungen als Könige. Am Ende werden sie selbst vom Kind erlöst, nach dessen Schreien sie ,,die Füße aufhoben und zur Tür schlichen".[8] Im Schrei des Kindes liege das Leben. Große schloss mit dem Urteil: ,,Die Kurzgeschichte ist eine säkularisierte, in die Nachkriegszeit verlegte, moderne Weihnachtsgeschichte."[10] Auch für Kåre Eirek Gullvåg entschlüsselte sich die Struktur der Geschichte aus ihrem Ende. Mit der Erwähnung, dass die Geburt anWeihnachten stattgefunden habe, werde Licht auf den vorherigen Ablauf geworfen, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zur biblischen Weihnachtsgeschichte treten zutage. Die Funktion des Lichts markiere die zentralen Stellen der Geschichte. Aus ihnen legte Gullvåg eine Einteilung der Handlung fest: 1