genug umhergetrieben haben, deswegen bleiben sie jetzt zu Hause, genauer im Wald unter breiten Bäumen, schälen Kartoffel, machen Feuer und kochen Eier. Und dafür seien die Kinder ihnen von ihren Erdbeeren die Hälfte schuldig, damit die Alten sich auch einen Nachtisch servieren könnten. (R. 27-35, S. 8) Reinhard (er ist der alte Mann, der in seinem Lehnsessel sitzt und sich an all das erinnert) war sehr gut mit Elisabeth befreundet. So gingen sie als Paar die Erdbeeren suchen. Sie gingen tiefer und tiefer, durch feuchte undurchdringliche Baumschatten, wo alles still war. Reinhard ging voran und machte den Weg. Plötzlich roch es süss und Elisabeth sagte, hier müssen die Erdbeeren sein. Es war aber nur ein starker Geruch von Heidekräutern und sie fanden keine Erdbeeren. Elisabeth wurde müde und sie kehrten zurück. In Abschnitt neun wanderten Reinhard und Elisabeth am See. Als Elisabeth müde wurde,
umgeschlagen ist. Die Falte, die sich am Rocksaum bildet, ist fast identisch. Das Kleid der Dame Horn ist so geformt, dass man in den Rock hineinsehen kann und die Fußspitzen von oben sieht, sicher ein Zeichen, dass die Dame liegt und bereits tot ist. Die Taille ist umgürtet, von der Mitte hängt eine Schmuckkette bis zum Rock- saum, breit über den Schultern hängt eine doppelte Perlenkette. Der Kopfschmuck beider Frauen ist gleich ausgeformt, bei der Frau von Merveldt liegt er tiefer auf dem Kopf. Bei allen vier Personen sind die Schultergelenke vorn aufgesetzt, welches wohl zu den handwerklichen Fähigkeiten (oder Eigenheiten) des Künstlers gehört, die Perso- nen plastischer darzustellen. Beide Paare haben die Hände auf Brusthöhe zum Gebet geformt, die der von Mer- veldt höher, die der von H. fast rechtwinklig. Die Hände sind sehr sorgfältig und ge- konnt gearbeitet, die der von den Merveldts sind seitlich mehr zu sehen, da das Paar in einem Winkel zueinander steht
central work in the whole output of Kapp, but the most weighty in the choral- symphonic production during the pre-war Republic of Estonia. The text has been taken from the Old Testament Book of Job. The oratorio consists of 32 sections, with a two- part introductory section. The work was composed for four soloists, male and female choir, organ and symphony orchestra. Kapp relies on classical examples, firstly on Bach, (Fugue theme in E minor, later used in the cantata: Aus tiefer Not schrei’ ich auf Dir. BWV 38.) stems the leitmotif of the oratorio: Example 23. The work can be considered first as a masterfully written choral oratorio, but the orchestra is given a dominant role. The oratorio can be described as massive, with great inner dynamics, vigour, dramatics joined with lyricism and animation. Kapp reveals himself as a rebel, albeit a tender one at the same time. The music is like an improvisational stream