über ihr Leben zu entscheiden. Sie dürfen aber die Entscheidung, wann sie ein Kind haben will, nicht dauernd vor sich herschieben. Das wichtigste ist, dass sie vernünftige Ausbildung, gute berufliche Ausbildung und viel Mut haben. Heute ist es sehr populär, wenn die Frauen Karriere machen, weil sie erfolgreich, wie die Männer sein will. Es ist ein Fortschritt für die Frauen. Sie machen Studium, verdienen viel Geld und leben reichlich. Es gibt keine Pflichten und weniger Probleme. Es gibt aber auch keine Freude, wenn sie alt sind und keine Kinder oder Enkelkinder und Erbe haben. Sie wohnen allein in einem grossen Haus. Mir gefällt die Regelund, dass die Frau zu Hause ist und Kinder erzieht. Sie hat viel Zeit und kann sich der Familie widmen. Es gibt aber auch Probleme. Zum Beispiel: den heutigen Lebenshaltungskosten sing gross und viele Frauen können sich nicht auf den Mann als Versorger fürs Leben verlassen
Zunächst pachtete der Ungar Johann Burchart (von) Belavary de Sykava, der zwischen 1579 und 1581 von Bratislava nach Tallinn gekommen war, im Jahr 1582/83 die Apotheke vom Rat der Stadt. Die Apotheke wurde dann immer an den erstgeborene Sohn der Familie weitervererbt. Nachdem Johan Burchart IV. die Apotheke im Jahr 1688 von der Stadt gekauft hatte, bestätigte der damalige schwedische König Karl IX im Jahr 1690 die damit verbundenen neuen Eigentumsverhältnisse mit ihren Rechten und Pflichten. Im Dachgeschoss richtete Johann Burchart ein kleines Heimatmuseum ein, das er ''Mon faible'' nannte. Die damaligen Ausstellungsstücke sind heute noch teilweise im Tallinner Stadtmuseum zu besichtigen. In der Apotheke wurden damals nicht nur Arzneien sondern auch andere Spezialitäten verkauft, wie zum Beispiel Marzipan, Gebäck, Süigkeiten, Papier, Gewürze, Wachs, Spielkarten und später sogar Tabak. Außerdem sicherte sich die Familie Burchart das
Jahrhundert auch die Wiedergeburt der Frau? Einleitung Das Leben der europäischen Frauen in Mittelalter und Renaissance spiegelt sich in vielfältigen Rollen wieder: als Mutter, Tochter, Ehefrau, Geschäftsfrau, Dienerin, Nonne, Ketzerin, Hexe, Königin und auch Märtyrerin. In der patriarchalischen Gesellschaft des Mittelalters unterstand die Frau dem nächsten männlichen Familienmitglied, sei es der Ehemann, Vater oder Bruder. Ihre Rolle war auf die häuslichen Pflichten ausgerichtet, so unterstanden ihr die Leitung des Haushaltes und die Erziehung der Kinder. Die Einflussmöglichkeiten der Frau hingen in der ständisch geprägten Gesellschaft stark von ihrer sozialen Stellung ab. Haupteil 1) Erziehung und Bildung junger Mädchen NEUE SCHULEN Unter der Einfluß des Humanismus hatte das Bildungswesen in allen Ländern Europas im 16.Jahrhundert umgreifende Veränderungen und Verbesserungen erfahren. Im Vordergrund