Essay Theodor Storm ,,Immensee" Für mein Essay habe ich Theodor Storms Novelle ,,Immensee" ausgewählt. Das aus drei Gründen: erstens hatten wir das im Seminar ziemlich am Ende des Kurses behandelt und ich kann mich daran noch gut erinnern. Zweitens liegt Theodor Storm mir irgendwie nah am Herzen, weil ich sein Geburtshaus in Husum erst vor einem Jahr besucht habe. Leider wusste ich damals nicht viel von ihm, aber um so spannender war für mich der Vorttrag über Theodor Storm. Drittens: einige Texte sind sehr schwierig zu verstehen gewesen, die wir lesen mussten, oder ich habe den Sinn nicht so gut erkennen können, diese Novelle war sowohl wörtlich als auch innerlich ziemlich leicht für mich zu verstehen.
Mühsames und Unentschlossenes, das nicht zu dem scharfen, heftigen Profil und auch nicht zum Ton und Temperament seiner Rede passte. Erst später merkte und erfuhr ich, dass er krank war und dass das Gehen ihm Mühe machte. Mit einem eigentümlichen Lächeln, das mir damals ebenfalls unangenehm war, betrachtete er die Treppe, die Wände und Fenster und die alten hohen Schränke im Treppenhaus, dies alles schien ihm zu gefallen und schien ihm doch zugleich irgendwie lächerlich. Überhaupt machte der ganze Mann den Eindruck, als komme er aus einer fremden Welt, etwa aus überseeischen Ländern, zu uns und finde hier alles zwar hübsch, aber ein wenig komisch. Er war, wie ich nicht anders sagen kann, höflich, ja freundlich, er war auch mit dem Haus, dem Zimmer, dem Preis für Miete und Frühstück und allem sofort und ohne Einwände einverstanden, und dennoch war um den ganzen Mann
der Hjalmar auch die Frauen einbalsamiert hat, die er am Opferaltar vergewaltigt und ermordet hatte, und die nun in den Glassärgen ruhen. Poelzig betritt die Kammer und greift Werdegast an, Thamal kommt seinem Freund zu Hilfe und gemeinsam gelingt es ihnen, Hjalmar an das Einbalsamierungsgerüst zu fesseln, Thamal bricht danach tot zusammen. Joan befindet sich nun ebenfalls in diesem Raum. Werdegast zieht seinem alten Feind bei lebendigem Leib die Haut ab. Peter taucht auf - es ist ihm irgendwie gelungen, sich zu befreien. Vitus und Joan versuchen dem toten Thamal die Schlüssel für das Haustor abzunehmen, von hinten sieht es so aus, als würden sie miteinander kämpfen. Peter schießt auf Werdegast, der Joan die Schlüssel gibt und das Paar fortschickt. Kaum haben sie das Haus verlassen, zündet Vitus eine Sprengladung, die noch aus Fort Marmaros stammt, mit den Worten: "It has been a good game."