Du musst deutlich machen, dass du über den Text sprichst. Indirekte Rede besteht in der Regel aus - einer Redeeinleitung mit Komma und nachfolgendem Nebensatz: Der Journalist berichtet, dass … - einer Aussage in der Regel im Nebensatz mit Verb im Konjunktiv I / Konjunktiv II oder nach „dass“ im Indikativ: …, dass jedes Jahr eine große Anzahl von Menschen das Land verlasse/verlässt. - einem Wechsel der Personalpronomen: ich er; wir sie Andere Möglichkeiten statt indirekter Rede: a) Infinitivkonstruktion: Sie behaupten, es nicht getan zu haben. b) "Quellenangabe": laut … (Autor / Quelle), nach … (Autor / Quelle), … (Autor / Quelle) zufolge Redemittel: Im Text steht, … Ein wichtiger/zentraler Punkt des Textes ist … Im Text geht es auch darum, dass … Eine weitere wichtige Information ist … Der Autor beschreibt/berichtet (über) Es wird außerdem dargestellt, wie…/dass… Es wird zudem beschrieben, dass…
Eine Biografie rekonstruiert Daten, Taten, Aufenthalte dieser Roman dagegen verzichtet darauf fast vollständig, erzählt aber dennoch sehr übersichtlich und zielstrebig: Sechzehn zwischen acht und vierzig Seiten lange Kapitel tragen treffende Titel (Die Reise, Das Meer, usw.), die den Gestus der Transparenz wissenschaftlicher Abhandlungen imitieren. Der lakonische Stil kurzer Sätze ist die Basis für an das Deutsch des 19. Jahrhunderts erinnernde Wendungen und die überwiegend in indirekter Rede geschriebenen Dialoge, welche mehr als nur eine historische Distanz des Autors zu seinen Figuren signalisieren. Im Mikrobereich der Abschnittswechsel sorgen z. B. elliptische Überblendungen für Dynamik: ,,Er [Humboldt] müsse Gauß unbedingt sagen, dass er jetzt besser verstehe." Und ohne dass Gauß über diesen Gedanken per Post informiert sein könnte, setzt dieser 1800 Kilometer weiter westlich im direkt folgenden Absatz fort: ,,Ich weiß, daß Sie verstehen."