Fenster, über ihrer Wohnung. Der Junge und der Mann halten sich beide ein Kissen ans Ohr. Nun merkt auch die Frau, dass der Alte gar nicht verrückt ist, sondern nur ein Fenstertheater für einen kleinen Jungen aufführt. ZEILEN ANGABEN Zu Beginn der Kurzgeschichte wird der Leser direkt in das Geschehen eingeblendet, was ein typisches Merkmal für eine Kurzgeschichte ist. Die Erzählerin erzählt über die Figuren im Text in der dritten Person. (Veel midagi) Der Titel verrät schon einiges über die eigentliche Handlung. Theater kennt jeder: Zuschauer, in dieser Geschichte die Frau, sitzen auf ihren Plätzen und sehen Schauspieler, also dem alten Mann, bei ihrer Darstellung zu. Das Fenster spielt auch eine zentrale Rolle in dieser Geschichte, da es die Bühne und die Zuschauerplätze ersetzt. Gleich zu Anfang, bekommt der Leser einen kurzen Einblick in das Leben der Frau. Die Frau lebt isoliert in einem Hochhaus und hat kaum Abwechslung, da sie
kommen. (R. 10-23, s. 31) Ich denke, dass die Beiden sich in ihrer Gegenwart sehr wohl gefühlt haben und Reinhard erinnerte sich gerne an die früheren Momente, die er als Kind mit Elisabeth verbracht hat. Eigentlich wollte er ja sein Leben mit Elisabeth verbringen, aber es lief anders; Elisabeth heiratete Erich. Für Reinhard war es bestimmt da am See eine wichtige Zeit, wo Elisabeth ihm die schönsten Aussichten der nächsten Umgebung gezeigt hatte. Ich denke, dass er einiges in seinem Leben anders machen würde, wenn er noch eine Möglichkeit dazu hätte. Und zwar in so eine Richtung, dass sie doch sein ganzes Leben mit Elisabeth verbringen und nicht nur die einzelnen Momente mit ihr geniessen könnte. Für Reinhard war Elisabeth die Muse, sie war die Inspiration seiner Gedichte und Märchen, die er geschrieben hat. Auch Vogel kommt in der Novelle zwei mal vor. Einmal in Abschnitt 4, wo Elisabeth