Mittelalters unterstand die Frau dem nächsten männlichen Familienmitglied, sei es der Ehemann, Vater oder Bruder. Ihre Rolle war auf die häuslichen Pflichten ausgerichtet, so unterstanden ihr die Leitung des Haushaltes und die Erziehung der Kinder. Die Einflussmöglichkeiten der Frau hingen in der ständisch geprägten Gesellschaft stark von ihrer sozialen Stellung ab. Haupteil 1) Erziehung und Bildung junger Mädchen NEUE SCHULEN Unter der Einfluß des Humanismus hatte das Bildungswesen in allen Ländern Europas im 16.Jahrhundert umgreifende Veränderungen und Verbesserungen erfahren. Im Vordergrund stand das Studium für die Knaben, doch auch in der Erziehung der Mädchen zeigte sich Neues gegenüber dem Mittelalter. Überall wurden Mädchenschulen eingegrichtet, die Grundkenntnisse im Lesen und Schreibenvermitteln sollten. HUMANISTEN, ITALIEN Die Grundlage für die Entfaltung der weiblichen Fähigkeiten war eine neue Wertung der
Das Programm verbindet Zukunft und Tradition: Es reicht von Kunst und Musik über Folklore bis Literatur in alle Bereiche des estnischen kulturellen Lebens hinein. In den ersten zwei Monaten verzeichnete Tallinn bereits mehr als 50 000 Kulturbesucher. Aus Deutschland ist Estland nicht fern: Speziell zum Kulturhauptstadtjahr haben Fluggesellschaften ihren Flugplan gen Norden verstärkt. Auch der am 1. Januar 2011 eingeführte Euro macht das Reisen in den Baltischen Staat einfacher. Bildungswesen Nach der Unabhängigkeit wurde Russisch als erste Fremdsprache durch Englisch ersetzt. Zum Teil beginnt der Englischunterricht bereits im Kindergarten. Nicht synchronisierte Fernsehsendungen fördern das Erlernen des Englischen erheblich. In Estland gibt es zwölf anerkannte Universitäten, davon sieben staatliche und fünf private Universitäten sowie 26 weitere Hochschulen. In vielen Schulen Tallins gibt es elektronische Klassenbücher. Das ermöglicht Lehrern wie