Tallinn 2011 Mein Thema befasst sich mit interessanten Straßennamen in Tallinn, genauer gesagt mit denen in der Altstadt. Das ist sehr eine sehr interessante Materie, weil es in der Altstadt viele verschiedenen Namen gibt und alle spannende Geschichten erzählen. Die Straßenverkehrsnetz wurde im 14.Jahrhundert aufgebaut. In der Altstadt gibt es ein sehr dichtes Netz an Straßen. Die Straßennamen spiegeln oftmals die Aktivitäten von bedeutenden Persönlichkeiten an den Straßen wider oder hängen mit interessanten Gebäuden zusammen. Im Laufe der Zeit hat sich die Namensgebung dreimal geändert. Am Anfang wurden die Namen in Latein oder Plattdeutsch geschrieben. Ein bisschen später wurden diese dann nur in deutscher Sprache und danach in russischer Sprache genannt. Zum Schluss wurden alle Straßennamen in die estnische Sprache umgewandelt.
gehängt • vier mal ist der Faltenwurf am Kleidersaum identisch Der Lebenslauf des Arent Passer Aus der vorbaltischen Zeit ist von Arent (Arnold) Passer nicht viel bekannt. Er wurde um 1560 in den Haag geboren, genoss vermutlich eine Ausbildung an der Fon- tainbleau-Schule, kam über Danzig 1587 nach Reval (Tallinn). Was er bis dahin ge- schaffen hat, ist unbekannt. In Tallinn hat er sofort einen bedeutenden Auftrag erhal- ten: Ein Grabmal für den bedeutenden Feldherrn Pontus De la Gardie und dessen 6(8) Epitaph Gemahlin Sophia Gyllenhielm in der Domkirche. Es ist seine bedeutendste Steinplas- tik in einer Zeit, als in Estland die Blütezeit der Bildhauerei war. Im Jahr 1597 hat Passer als Baumeister das Schwatzhäupterhaus im Stil der niederländischen Re-