Status der Frau im 16. Jahrhundert in Europa
Neues gegenüber dem Mittelalter. Überall wurden Mädchenschulen eingegrichtet, die
Grundkenntnisse im Lesen und Schreibenvermitteln sollten.
HUMANISTEN, ITALIEN
Die Grundlage für die Entfaltung der weiblichen Fähigkeiten war eine neue Wertung der
Frau, die sich parallel zur Ausbreitung des Humanismus zuerst in Italien durchsetzte.
Humanisten sah Frauen als vollwertige, dem Manne geistig gleichgestellte Persönlichkeit, der
man daher auch eine entsprechende Bildung zukommen lassen müsse. Früher in die
Erziehung der Mädchen waren wichtig Schamhaftigkeit, Keuschheit, Demut und
Schweigsamkeit, nun die intellektuelle Bildung für die Frau wurde gefordert, damit sie dem
Gatten eine ebenbürtige Partnerin sei und ihre Kinder selbst in den Anfängen der
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Wissenschaften unterrichten könne. An den Höfen wurde bald lehrend der Humanisten