irgendwie gelungen, sich zu befreien. Vitus und Joan versuchen dem toten Thamal die Schlüssel für das Haustor abzunehmen, von hinten sieht es so aus, als würden sie miteinander kämpfen. Peter schießt auf Werdegast, der Joan die Schlüssel gibt und das Paar fortschickt. Kaum haben sie das Haus verlassen, zündet Vitus eine Sprengladung, die noch aus Fort Marmaros stammt, mit den Worten: "It has been a good game." Das lateinische Gebet scheint nur eine Aneinanderreihung von Zitaten zu sein, wenn man es vordergründig betrachtet. Aber die einzelnen Sätze ergeben durchaus einen Sinn, wenn man die Handlung des Films betrachtet. Also: Mit einem Salzkorn. Der Tapfere kann fallen, weichen kann er nicht. Irren ist menschlich. Das bezieht sich auf Fort Marmaros, sehr viele tapfere Soldaten sind damals desertiert - "So kann man sich irren!" Der Wolf ändert sein Fell, nicht seinen Geist.
Willi zieht es jedoch bald wieder nach Mittenberg zurück. Edgar bleibt allein in Berlin, wo er in einer verlassenen Laube neben einem Kindergarten unterkommt. In diesem Kindergarten arbeitet die 20-jährige Charlie, in die er sich bald verliebt. Dieter, ihr Verlobter und späterer Ehemann, und Charlie selbst geben Edgar viel zu denken. Der einzige, mit dem Edgar Kontakt hält, ist sein Jugendfreund Willi. Diesem schickt er regelmäßig Tonbänder mit Zitaten aus Goethes Werther, die seine eigene Lage gut beschreiben. ,,Old Werther" heißt auch später Edgars ,,Wertherpistole", die er gerne einsetzt, wenn Situationen unangenehm werden oder er sich seiner Sache nicht mehr ganz sicher ist. Nachdem der junge Rebell an einer Kunsthochschule nicht aufgenommen worden war, sich selbst als verkanntes Genie aber nie ganz abschreibt, nimmt er eine Arbeit als Anstreicher auf. Um Addi und Zaremba, seinen