Roger Federer
Titelhattrick nur einen Satz ab, bei den US Open schlug er Andre Agassi in dessen
letztem Grand-Slam-Finale in vier Sätzen. Zum Masters Cup am Ende des Jahres
brachte der Schweizer eine Siegesserie von 31 Spielen in Folge mit, die er durch das
Erreichen des Turnierfinals auf 35 ausbaute. Hier traf er auf David Nalbandian, gegen
den er die letzten vier Begegnungen gewonnen hatte, nachdem die ersten fünf Duelle
alle an den Argentinier gegangen waren. Nach zwei Tie-Breaks führte der
Weltranglistenerste mit 2:0 in den Sätzen. Doch je länger das Spiel andauerte, desto
stärker baute Federer körperlich ab.[55] Obwohl er im letzten Satz einen 0:4-Rückstand
noch in eine 6:5-Führung umdrehen konnte, beendete Federer die Partie als Verlierer.
Damit brach nicht nur die fünftlängste Siegesserie in der Profigeschichte ab, sondern
auch sein Rekord von 24 Finalsiegen in Folge. Zudem verpasste der Schweizer die
Chance, die statistisch beste Profisaison von John McEnroe aus der Saison 1984 (82