Roger Federer
Die Ursache von Federers Erfolglosigkeit bei grossen Turnieren
wurde auf eine mentale Schwäche zurückgeführt.[41]
Nach den French Open begann der Schweizer die Vorbereitung auf das Turnier in
Wimbledon bei den Gerry Weber Open in Halle. Dort konnte er seinen vierten Saisontitel
gewinnen und damit eine neue persönliche Saisonbestleistung aufstellen. In Wimbledon
wurde er von den Buchmachern in diesem Jahr auf Platz 3 gesetzt[47] und erreichte
erstmals seit acht Auftritten wieder die Viertelfinalphase bei einem Grand-Slam-Turnier.
Nachdem er durch längere Regenunterbrechungen zu Beginn der zweiten Turnierwoche
eine Rückenverletzung hatte auskurieren können, traf der Schweizer im Halbfinale
auf Andy Roddick. In drei Sätzen gelangen Federer 61 Gewinnschläge bei lediglich 12
unerzwungenen Fehlern seinerseits, wodurch er ins erste Grand-Slam-Finale seiner
Karriere einzog. Der Australier Mark Philippoussis konnte Federer im Finale zwar