Roger Federer
auf Andy Roddick. In drei Sätzen gelangen Federer 61 Gewinnschläge bei lediglich 12
unerzwungenen Fehlern seinerseits, wodurch er ins erste Grand-Slam-Finale seiner
Karriere einzog. Der Australier Mark Philippoussis konnte Federer im Finale zwar
zweimal in einen Tie-Break zwingen, war am Ende aber dennoch unterlegen und Federer
konnte seinen ersten Grand-Slam-Titel feiern. Damit hatte sich das Saisonziel des
Schweizers erfüllt und auch die spöttische Berichterstattung verstummte. [48]
Nach dem Sieg in Wimbledon griff Federer auch in den Kampf um den ersten Platz in der
Weltrangliste ein. In den nächsten Wochen vergab er mehrere Möglichkeiten, diese
Position zu erreichen. So unterlag er Roddick in Kanada im Halbfinale nach 4:2 Führung
im entscheidenden Satz. In Cincinnati und bei den US Open war er dagegen David
Nalbandian unterlegen. Auch im Davis-Cup-Halbfinale gegen Australien musste Federer