Status der Frau im 16. Jahrhundert in Europa
beschränkt.
2)Anfänge Weiblichen Kunstschaffens
NONNENKLÖSTER
Im Mittelalter waren die Nonnenklöster und die Fürstenhöfe Zentren weiblichen
Kunstschaffens, das freilich nur bedingt als Berufstätigkeit im beschriebenen Sinne
bezeichnet werden kann. Die Nonnen waren ob Stickereien, Buchillustrationen und
Miniaturen, Kalligraphien, Teppichwirkereien, in einzelnen Fällen auch Gemälde oder
Kleinplastiken, ökonomisch ihren Klöstern verpflichtet.
BILDENDE KUNST
In der bildende Kunst sind für das 16.Jahrhundert nicht nur Italien, sondern auch nördlich der
Alpen eine ganze Reihe von Künstlerinnen namentlich belegt, die die Malerei nicht zum
Zeitvertreib, sondern als Beruf betrieben. Aber nur von wenigen sind heute allerdings noch
gesicherte Werke nachweisbar. Die strenge Zunftordnungen in den deutschen Städten
erlaubten den Frauen in allen Handwerken und Gewerben nur eine untergeordnete Tätigkeit.