Pärnu, den 17.02.2010 Liebe Helin, heute will ich nur von mir schreiben. Du kannst ja gut zuhören. Es geht mir nicht gut, undich bin mit meinem Leben unzufrieden. Vieles läuft nicht gut zur Zeit.Bei uns zu Hause ist alles ziemlich eng, und ich habe kein eigenes Zimmer. Meine Elternsind ziemlich streng und haben wenig Verständnis für mich. Abends zum Beispiel muß ich immerfrüh zu Hause sein, ich habe zu wenig Freiheit.Auch mein Studium macht mir wenig Spaß. Es ist langweilig, und ich weiß auch nicht, wieman richtig studieren soll. Und danach: Viele sind nach dem Studium arbeitslos! Ich weißüberhaupt nicht, ob sich die Mühe lohnt.
9. Du wirst von deinem Handu abhängig. 10. Viele Leute meinen das, dass Handys ungesund sind. 11. An jeder Ecke gibt es öffentliche Telefone. 5. Suffix/ Präfix -los Hoffnunbgslos, obdachlos -bar Essbar, fruchtbar -tisch Städtisch, romantisch -ig Ehrgeizig, traurig -lich Friedlich, erstaunlich -voll Humorvoll, wirkungsvoll -haft Lehaft, namhaft Un- Unzufrieden, unbekannt -sam Arbeitsam, sparsam Miss- Misslunge, misstrauisch 6. Zusammensetzung Die Post Der Beamte Der Postbeamte Das Volk -s- Die Musik Die Volksmusik Der Hund -e- Die Hütte Die Hundehütte Die Gitarre -en- Die Musik Die Gitarrenmusik Das Buch -er- Das Regal Das Bücherregal mobil Das Telefon Das Mobiltelefon
Ich fühlte, dass die Welle uns näher bringt und wir immer füreinander da sein werden. An derselben Nacht trafen sich alle Mitglieder der Welle in der Stadt und sprühten das Welle-Logo an Wände in der ganzen Stadt. Ich war die Mutigste und kletterte auf ein hohes Gebäude, auf das ich auch das Welle-Logo sprühte. Ich wollte zeigen, dass ich ein ,,Teamspieler" bin. Davon wurden am nächsten Tag in den Zeitungen auch Fotos veröffentlicht, aber Herr Wenger war sehr unzufrieden damit. Wir haben auch eine gemeinsame Grugeste eingeführt. Ich bestellte mir durch Internet eine Waffe, denn ich wollte der persönliche Leibwächter von Herr Wenger sein. Er war von dieser Idee aber gar nicht begeistert. Als wir mit den Mitgliedern der Welle uns ein Wasserballspiel anschauten, passierte plötzlich etwas komisches. Karo und Mona kamen dorthin und warfen überall Flugblätter, die gegen die Welle waren. Wir sammelten natürlich die Flugblätter schnell zusammen
Form und Handlung: Die Handlung ist auf zwei Ebenen verteilt. Auf der äußeren Ebene läuft eine Gerichtsverhandlung an einem heißen Augusttag in den 1950er-Jahren in New York City ab. Der Richter erkennt in dem Angeklagten, einem alten Mann, den guten Gott von Manhattan. Der gute Gott hat die 23-jährige Studentin Jennifer umgebracht. Die Vorgeschichte der Bluttat wird auf der inneren Ebene in Rückblenden nacherzählt. Es findet beständig Ebenenwechsel statt. Der gute Gott ist unzufrieden. Seine Bombe sollte eigentlich auch noch Jan, den Geliebten der Amerikanerin Jennifer, zerreißen. Aber der junge Europäer, unverletzt geblieben, wartete nicht einmal das Begräbnis der Geliebten ab, sondern nahm sein Schiff nach Cherbourg. Dabei wollte Jan doch bleiben und mit Jennifer leben und sterben. Das hatte er ihr geschworen. Der allwissende gute Gott tritt als der Nacherzähler [3] der oben genannten inneren Ebene auf. Er sieht sich nicht als