Saksa kirjandus 1945-st kuni tänapäevani - eksami kordamisküsimused
habe und damit z. B. auch anknüpft an Diogenes von Sinope, der schon im 4. Jahrhundert vor Christus gefragt haben
soll, ob alle Entdeckungen und Erfindungen etwas an der Mühsal der Mehrheit geändert hätten.
Einen dritten Aspekt offenbart das Kapitel, das die Russlandexpedition Humboldts von 1829 schildert. Im Roman ist
der alte und hier schon trottelige Forscher während der Reise von Lakaien umzingelt, die im Auftrage des Zaren und
des preußischen Königs verhindern, dass Humboldt mehr zu sehen bekommt, als er sehen soll. Der Forscher wird
unfreiwillig zu einem embedded scientist und die von ihm bereiste Welt zu seinem ,,potemkinschen Dorf". Was kann
ein Wissenschaftler wirklich jenseits der Hauptstraßen der Macht erkennen? Hat somit Humboldt oder Gauß mehr
gesehen von der Welt? Humboldt jedenfalls ist sich da am Ende nicht mehr sicher, er hätte ,,auf einmal nicht mehr