Roger Federer
zahlreichen Sandplatzduellen gegen Rafael Nadal wurde Federer am Netz aber
regelmässig vom Spanier passiert. Auch die typischen Sandplatzschläge wie Stopp- oder
Lobbälle gehörten lange nicht zum häufig frequentierten Schlagrepertoire des
Schweizers. Jedoch konnte sich Federer auch bei diesen Schlägen stetig steigern. So
band Federer auf dem Weg zu seinem French-Open-Sieg 2009 und im weiteren
Saisonverlauf vor allem den Stoppball regelmässig und effektiv in sein Spiel ein.[79]
Neben der reinen Ebene der Spielfähigkeiten ist auch der mentale Bereich, gerade bei
Grand-Slam-Turnieren, ein entscheidender Faktor im Tennissport. Bemerkenswert ist in
diesem Zusammenhang, dass Federer, der in jungen Jahren als sehr lautstarker und
hitzköpfiger Spieler galt, sein Auftreten auf dem Platz schon früh in seiner Profikarriere
stark gewandelt hat. Selbst in engen Spielsituationen zeigt Federer selten Emotionen