Roger Federer
In Gstaad und Toronto baute der Schweizer seine Siegesserie
auf 23 Spiele aus, bis er in Cincinnati sein Auftaktmatch verlor.
Eine grössere Enttäuschung war für Federer aber die Zweitrundenniederlage bei
den Olympischen Spielen in Athen gegen den Tschechen Tomás Berdych.[51] Der
Schweizer war in Athen nicht nur als klarer Medaillenkandidat [52], sondern auch als
Fahnenträger seines Landes bei der Eröffnungsfeier angetreten. Gleichzeitig bildete
diese Niederlage aber auch den Startpunkt für eine weitere Siegesserie in den nächsten
Wochen. Bei den US Open in New York wurde er nur im Viertelfinale von Andre Agassi
über die volle Distanz von fünf Sätzen gezwungen. Im Finale überliess er Lleyton Hewitt
lediglich sechs Spiele in drei Sätzen auf dem Weg zu seinem dritten Grand-Slam-Titel
der Saison. Er war dabei der erste Spieler seit dem Schweden Mats Wilander1988, dem
dieser Erfolg gelang. Die anschliessende Hallensaison musste der Schweizer wegen