Theodor Storm "Immensee"
Einmal in Abschnitt vier, wo Reinhard mit
anderen Studenten im Ratskeller am alten Eichentisch saß. In einem Winkel des Gewölbes
saßen ein Geigenspieler und ein Zithermädchen mit seinen zigeunerhaften Zügen; sie hatten
ihre Instrumente auf dem Schoße liegen und schienen teilnahmslos vor sich hin zu sehen. Das
Zigeunermädchen sang.
(Z. 17-25, S. 12) In Abschnitt neun bettelt das Mädchen vor dem Elisabeth Haus, als Reinhard
und Elisabeth von einem Spatziergang zurück kommen. Elisabeth zeigte ihr gutes Herz und
gab dem Mädchen alles, was sie gerade in ihrer Börse hatte. (Z. 32 - 37 S.32 Z. 1-7. S.33)
Eigentlich war Reinhard ein Gentleman und wollte der Bettlerin etwas geben, aber Elisabeth
war einfach schneller als er. Beide Male sang das Zigeunermädchen dasselbe Lied mit
denselben Worten: Sterben, ach sterben soll ich allein!. Das erste Mal war die Stimmung
fröhlich, das Ganze fand auf einem Feier im Ratskeller statt und man kann sagen, dass