Der Rhein Der Rhein ist ein Strom im Übergangsbereich von Zentral- und Westeuropa. Sein Einzugsgebiet bedeckt weite Teile der Schweiz, Deutschlands und der Niederlande, daneben vor allem den Osten Frankreichs und den Westen Österreichs. Die größten zum rheinischen Fluss-System gehörenden Flüsse sind Aare, Mosel und Main, bis 1904 auch die Maas. Der Rhein ist der größte Nordseezufluss und eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. Zu den bedeutendsten Orten an seinem Ufer zählen Basel, Straßburg, Bonn, Köln, Düsseldorf und Rotterdam. Der Rhein hat eine Gesamtlänge von ungefähr 1.324 km, 883 davon sind für die Großschifffahrt nutzbar. Viele Städte entnehmen Wasser aus dem Rhein zur
(567 Kilometer). Die Grenzlänge beträgt insgesamt 3757 Kilometer (ohne Grenze im Bodensee, siehe Kondominium). Während der wechselvollen Geschichte veränderte sich auch der Mittelpunkt Deutschlands. Geologie Auf die Zeit des Paläozoikums (Erdaltertum) gehen die kristallinen Gesteine Deutschlands wie Gneis und Granit zurück, wie sie in den deutschen Mittelgebirgen, zum Beispiel dem Harz, anzutreffen sind. Auch die Sedimentgesteine des Rheinischen Schiefergebirges stammen aus diesem Erdzeitalter und lagerten sich in der Zeit von Devon und Unterkarbon ab. Die Heraushebung der Gesteine und damit die Gebirgsbildung setzte jedoch erst im späten Pliozän ein. Am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges finden sich Gesteinsschichten aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert sind (Ruhrkarbon). Im Mesozoikum (Erdmittelalter) wurden jene Gesteinsschichten gebildet, die in