Saksa kirjandus 1945-st kuni tänapäevani - eksami kordamisküsimused
zu Verhaftungen, Hausarresten, Publikationsverboten und Ausschlüssen aus dem DDR-Schriftstellerverband Mit
der Ausbürgerung Wolf Biermanns endete die Periode der Liberalisierung. Mehr als 100 Autoren verließen in der
Folgezeit die DDR und gingen in den Westen, z.B. Sarah Kirsch, Jurek Becker, Erich Loest und Günter Kunert.
Ein Sonderfall war Christa Wolf, der man auf Grund ihrer großen Popularität das Wort nicht verbieten konnte. Sie
blieb in der DDR und publizierte weiterhin.
+ Warum schreibt Christa Wolf ihr Buch ,,Kein Ort. Nirgends" ausgerechnet im Jahr 1977? Die Situation der
Künstler in einem engen gesellschaftlichen Korsett ihrer Zeit, wie sie zwischen Kleist und der Günderrode
angesprochen wird, erinnert an die Lage in der DDR und die damalige anhaltende Debatte um die Rolle des
Künstlers im Sozialismus im Umfeld der Ausbürgerung Biermanns 1976