Til Eulenspiegel
sagtet, dass ich alles tun solle, was die Frau gern sehe. Sie möchte gern mit beiden Augen sehen, aber
sie sieht nur mit einem, und deshalb habe auch ich nur die Hälfte der Arbeit getan."
Der Priester lachte, aber die Frau wurde zornig und sagte: ,,Herr, wenn Ihr den Spitzbuben länger
behalten wollt, so werde ich von Euch gehen." So musste der Priester gegen seinen Willen Eulenspiegel
aus seinen Diensten entlassen. Till begann aber danach, mit den Bauern zu verhandeln, und als ein
Kirchenbediensteter gestorben war, da sprach der Priester mit den Bauern, und ihm gelang es, dass man
Eulenspiegel zum neuen Küster wählte.
Till als Seiltänzer
Eulenspiegel wollte kein richtiges Handwerk erlernen, sonder zog es vor, sich in verschiedenen Künsten
zu üben. Heimlich, ohne dass seine Mutter es merkte, übte er die Kunst des Seillaufens auf dem
Speicher des Hauses.