Hamburg
1867 wurde es Mitglied des von Otto
von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes. 1871 trat Hamburg dem Deutschen Reich
bei. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, eine
verheerende Choleraepidemie 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg 1943 und
die Sturmflut 1962. Im Nationalsozialismus wurde die jüdische Gemeinde zerstört, jüdische
Hamburgerinnen und Hamburger verfolgt, deportiert und ermordet. Auch Roma, Sinti und
Jenische, Oppositionelle, Homosexuelle und Behinderte wurden verfolgt und ermordet. Auf
Hamburger Stadtgebiet befand sich das KZ Neuengamme, ursprünglich ein Außenlager des
KZ Sachsenhausen, ab 1940 ein selbständiges Konzentrationslager.
Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische
Unabhängigkeit ausgerichtet. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitgehend
selbstständig und bietet dem Handel mit seinem Freihafen gute Voraussetzungen.