Saksa kirjandus 1945-st kuni tänapäevani - eksami kordamisküsimused
Im Ostberliner Stadtviertel dem Prenzlauer Berg bildete sich eine Szene von jungen Literaten
heraus, die auf die traditionelle Methode der Publikation durch Verlage verzichtete. Sie publizierten in kleinen
Auflagen und gaben viele Lesungen (teilweise mit Musik), um ihre Werke verbreiten zu können. Sie orientierten
sich an poststrukturalistischen Tendenzen aus Frankreich und wollten eine Literatur schaffen, ,,die die Stasi nicht
versteht". Diese DDR-Autoren bedienten sich also einer bewusst irrationalen Schreibweise, um eine Opposition zur
SED zu bilden und um gegen die staatlichen Restriktionen zu protestieren. Zu ihnen zählten u. a. Stefan
Döring, Egmont Hesse,Jan Faktor, Johannes Jansen, Uwe Kolbe, Andreas Koziol, Leonhard Lorek, Detlef
Opitz, Frank-Wolf Matthies, Bert Papenfuß-Gorek, Cornelia Schleime, Michael Rom, Ulrich Zieger. Die zeitweilig
als Spiritus rectores im Zentrum dieser Szene stehenden Sascha Anderson und Rainer Schedlinski wurden nach