Im Jahre 1717 übersiedeldte er nach Köthen und trug die Titel Kapellmeister und Director derer Cammer-Musiquen.Am 3. Dezember 1721 heiratete er Anna Magdalena. Aus dieser zweiten Ehe entstammen insgesamt 13 Kinder, von denen die meisten aber schon im Kindesalter starben. Den Höhepunkt seines Shaffens bildeten von die Vokalmusik h-Moll-Messe, die Johannes- und Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium, Himmelfahrtsoratorium, Osteroratorium, Magnificat. Und von die Instrumentalmusik Präludien und Fugen, Fantasien, Toccaten, die Passacaglia in c- Moll, eine Pastorella, Triosonaten, Orgelchoräle, Choralvorspiele, Choralbearbeitungen, Choralpartiten, Choralvariationen, Concerti.Er starb am 28. Juli 1750 im Alter von 65 Jahren in seinem Haus in Leipzig in Folge eines Schlaganfalls.
Im 20. Jahrhundert nahmen sich die großen Symphonieorchester und ihre berühmten Dirigenten sowie namhafte Solisten immer mehr des Instrumentalwerkes an.Das geschah durch Hören, Lesen, Abschreiben, Transkribieren, Bearbeiten und Nachahmen der Musik sowie durch die Übernahme von kompositorischen Mitteln, Formen und Gattungen. In Bachs Werke sind großenteils funktional gebunden, beispielsweise als Kantoren- und Organistenmusik für die Kirche, Instrumentalmusik für den Hof und das Bürgertum oder Lehrwerke für den Unterricht. Die Qualität der Ausführung übersteigt aber in den meisten Fällen das damals Übliche. Bach wurde am Montag, dem 23. März, in der Georgenkirche getauft. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Eisenach, wo er durch den Cousin seines Vaters, den Organisten der Eisenacher Georgenkirche Johann Christoph Bach, auch erstmalig mit Kirchen- und Orgelmusik in Kontakt gelangte