Sonntags zwischen 15 und 16 Uhr herrscht oft Gedränge auf deutschen Straßen - denn traditionell wird zu dieser Stunde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ob selbst gebackener Apfelstreusel oder kunstvoll dekoriertes Konditoren- Meisterwerk - das Stück Kuchen gehört zum Kaffee wie der Senf zur Bratwurst. Deutsche Sprache Die deutsche Sprache ist in zwei Sprachkategorien aufgeteilt, in Hochdeutsch und in Niederdeutsch. Als hochdeutsche Sprache bezeichnet man zunächst alle kontinentalwestgermanischen Dialekte, die im frühenMittelalter an der zweiten oder hochdeutschen Lautverschiebung beteiligt waren (alemannisch, bairisch, ost-, rhein-, mittelfränkisch, ostmitteldeutsch = ober- und mitteldeutsche Mundarten = hochdeutsche Mundarten). Die kontinentalwestgermanischen Dialekte, die diese zweite Lautverschiebung nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil mitgemacht haben, bezeichnet man seit der
So wie in dem Lied von Hildegard Knef, das vom Leben einer Stripperin erzählt: "Ich zieh mich an und langsam aus". Hildegard Knef trug übrigens gern große, auffällige Sonnenbrillen. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, ob die Knef die Brillen an und langsam wieder auszog. Möglich, dass sie bestimmte Brillen geradezu magisch anzog wie ein Magnet, aber als Berlinerin wird sie diese schön brav "uff" ihre "Nese" "jesetzt" haben und nicht etwa "uff" dieselbe "jezogen". Der hochdeutsche Sprachstandard lässt das An und Ausziehen nur in Hinsicht auf Kleidung zu. Einschließlich der Schuhe, was sogar zum geflügelten Wort wurde: "Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an!" So einen Satz wird man freilich niemals in einem Film zu hören bekommen, in dem Sarah Jessica Parker die Hauptrolle spielt. Die zieht sich bekannt jeden Schuh an solange er nur teuer genug ist. Unsereiner zieht Hosen, Hemden und TShirts an, gelegentlich auch mal einen Anzug; weshalb selbiger so genannt wird.