zwischen 1579 und 1581 von Bratislava nach Tallinn gekommen war, im Jahr 1582/83 die Apotheke vom Rat der Stadt. Die Apotheke wurde dann immer an den erstgeborene Sohn der Familie weitervererbt. Nachdem Johan Burchart IV. die Apotheke im Jahr 1688 von der Stadt gekauft hatte, bestätigte der damalige schwedische König Karl IX im Jahr 1690 die damit verbundenen neuen Eigentumsverhältnisse mit ihren Rechten und Pflichten. Im Dachgeschoss richtete Johann Burchart ein kleines Heimatmuseum ein, das er ''Mon faible'' nannte. Die damaligen Ausstellungsstücke sind heute noch teilweise im Tallinner Stadtmuseum zu besichtigen. In der Apotheke wurden damals nicht nur Arzneien sondern auch andere Spezialitäten verkauft, wie zum Beispiel Marzipan, Gebäck, Süigkeiten, Papier, Gewürze, Wachs, Spielkarten und später sogar Tabak. Außerdem sicherte sich die Familie Burchart das Privileg, jährlich 400 Liter Cognac aus Frankreich steuerfrei einzuführen. Die Familie hat in
Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Moderne Kunst ist im Neuen Museum Weserburg zu betrachten. Weitere Ausstellungen sind in der Böttcherstraße und rund um die Kunsthalle zu finden. Die Kulturgeschichte der Seefahrt wird im Überseemuseum mit über 100-jähriger Tradition und im erst 2004 eröffneten Hafenmuseum gezeigt. Mit der übrigen Kultur- und Heimatgeschichte befassen sich das Focke-Museum, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, und das Heimatmuseum Schloss Schönebeck. Ein modernes Science Center ist das Universum nahe der Universität. Musik [Bearbeiten] Die Stadt ist Träger des Philharmonischen Staatsorchesters (Bremer Philharmoniker), das 1812 als Gesellschaft für Privatkonzerte gegründet und 1888 in die Philharmonische Gesellschaft umgewandelt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es seinen heutigen Namen. Der Veranstaltungsort für klassische Musik in Bremen ist die 1928 erbaute Glocke neben dem Dom.