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1 8-Das Renaissance-Epitaph in der St-Benedikt Kirche in Herbern
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1(8) Das Renaissance-Epitaph in der St. Benedikt Kirche in Herbern

ganz am Rande der Platte noch die Angabe der Adelshäuser in lateinischer Schrift. Umlaufend um das gesamte Rechteck ist ein Schriftband von ca. 10 cm Schriftfeld- höhe eingemeißelt. Die Inschrift lautet: „Anno Domino1599, am Sontag, dem 1. Au- gust ist in Gode verstorben der edler und erwürter Herman von Merveldt zum Wes- terwinkel.“ „Anno Domini 1591 am 26. Juny ist ihm Herrn verstorben de edle und vilthugentliche Ursula von Deipenbrock, sein eheliche Hausfrouwe, deren Sehle gode Gnedig sei.“ Die Buchstaben sind in deutscher Schrift. Im Jahre 1594, 3 Jahre nach dem Tod von Ursula Deipenbrock, hat der Graf wieder geheiratet; der Ehevertrag ist vom 24. August und nennt Hermann vom Merveldt zu Westerwinkel als Bräutigam und die Jungfer Marie von der Recke als Braut. Das Epitaph steht nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz. Der Chor der heutigen Kirche, in deren Nordwand es sich befindet, wurde 1698/99 gebaut. Wo das Epitaph vorher war, ist nicht bekannt

Keeled → Rootsi keel
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