Status der Frau im 16. Jahrhundert in Europa
Kleinplastiken, ökonomisch ihren Klöstern verpflichtet.
BILDENDE KUNST
In der bildende Kunst sind für das 16.Jahrhundert nicht nur Italien, sondern auch nördlich der
Alpen eine ganze Reihe von Künstlerinnen namentlich belegt, die die Malerei nicht zum
Zeitvertreib, sondern als Beruf betrieben. Aber nur von wenigen sind heute allerdings noch
gesicherte Werke nachweisbar. Die strenge Zunftordnungen in den deutschen Städten
erlaubten den Frauen in allen Handwerken und Gewerben nur eine untergeordnete Tätigkeit.
In Italien war dem künstlerischen Schaffen breiterer Raum gewährt, so dass dort auch schon
außerhalb der väterlichen Werkstatt selbstständig arbeitende und mite den männlichen
Kollegen ernsthaft konkurrierende Malerinnen auftraten.
An den Höfen war die künstlerische Betätigung indes wohl nie mehr als ein spielerischer
Zeitvertreib.
MUSIK
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