Nur gibt man dort dem Fest einen anderen Namen.In Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, heißt der Karneval "Fas(t)nacht". Oft sieht man in der Fastnachtszeit Menschen mit Masken durch die Straßen ziehen. Diese Masken sollen Angst machen. Auch Hexen mit ihren Besen kann man sehen. Manche der Gestalten tragen auch Glocken oder Peitschen, mit denen sie viel Lärm machen. Dieser Brauch ist schon sehr alt. Früher wollte man damit den Winter und die bösen Geister vertreiben. Heute glauben nicht mehr viele Menschen daran. Aber es ist ein alter Brauch, und den Menschen macht es Spaß, dabei mitzumachen. Schon am 11.11. beginnt die Zeit des Karnevals mit lustigen Festen in großen Häusern, sogenannte "Sitzungen". Richtig gefeiert wird dann im Frühling. Fast eine Woche lang sieht man verkleidete Menschen auf der Straße oder bei Festen. Höhepunkt ist ein langer Zug mit vielen bunten Wagen und verkleideten Menschen am Rosenmontag. Viele Stunden lang
Gleithörnchen zu begegnen? Nirgends. Vögel: Millionen Vögel machen auf ihren Wanderrouten in Estland Halt. Schlösser: Nicht nur in Tallinn, sondern im ganzen Lande gibt es restaurierte, aber auch in Ruinen stehende mittelalterliche Schlösser. Saunas: Wenn der Schnee fällt, gehen Sie in eine heiße holzbeheizte Sauna, schlagen Sie sich (oder einen Freund) mit Birkenzweigen und wälzen Sie sich im Schnee herum. Das ist toll. Wirklich. Geister und Legenden: Estland hat einen schönen Fundus an gruseligen und übernatürlichen Vorkommnissen. Die Tallinner Altstadt ist beispielsweise mit Geschichten und absonderlichen Ereignissen überfüllt. Schwedische, deutsche und russische Geschichte: Estland ist von Russen, Schweden und Deutschen besetzt gewesen. Alle haben in unserer Landschaft und Kultur ihre Spuren hinterlassen. Zu Recht oder Unrecht haben sie zur Definition von uns selbst beigetragen. 5