Theodor Storm "Immensee"
gab dem Mädchen alles, was sie gerade in ihrer Börse hatte. (Z. 32 - 37 S.32 Z. 1-7. S.33)
Eigentlich war Reinhard ein Gentleman und wollte der Bettlerin etwas geben, aber Elisabeth
war einfach schneller als er. Beide Male sang das Zigeunermädchen dasselbe Lied mit
denselben Worten: Sterben, ach sterben soll ich allein!. Das erste Mal war die Stimmung
fröhlich, das Ganze fand auf einem Feier im Ratskeller statt und man kann sagen, dass
Reinhard mit ihr sogar geflirtet hatte. Das zweite Mal war die Stimmung genau das Gegenteil
von dem ersten, Elisabeth und Reinhard kamen von einem Spatziergang zurück, sie hatten
noch kaum miteinander gesprochen, dem Zigeunermädchen ging es nicht gut, sie bettelte,
wütend fragte Reinhard von ihr: ,,Was willst du noch?". Sie antwortete: "Nichts" und mit über
Brust gekreuzten Armen schritt sie über den Hof hinab. (Z. 12-17, S. 33) Reinhard war noch
den ganzen Abend in seinem Zimmer sehr traurig