Saksa kirjandus 1945-st kuni tänapäevani - eksami kordamisküsimused
,,Drachenblut"): Die Novelle ist eine Ich-Erzählung. Sie handelt von der alleinstehenden Ärztin Claudia, die in
ihrem Leben in der DDR starke Entfremdung empfindet. Sie wirkt oftmals teilnahmslos und desinteressiert an den
gesellschaftlichen Umständen. Beschrieben wird die Zeit mit ihrem Nachbarn Henry. Die Beziehung bleibt jedoch
distanziert und kühl, eine ,,fremde Freundschaft". Henrys ironische Gelassenheit trifft auf Claudias Ängste und
Frustrationen. Das Buch dokumentiert eine tiefgreifende Selbstverleugnung. Claudia ist innerlich von Problemen
zerfressen, kann dies aber weder anderen Menschen noch sich selbst gegenüber zugeben, sondern verschanzt sich
hinter der Maske der Gefühllosigkeit. Claudias Entfremdung dem Leben gegenüber wird auch durch ihre
Fotografieobsession symbolisiert, wobei sie ausschließlich unbelebte Motive, wie Ruinen oder Landschaften, wählt.
Im 9. Kapitel, das Claudias Reise in ihre Heimatstadt G