Hamburg
überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte
seinen Amtssitz nach Bremen.
Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer
Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Maßgeblich durch das von Kaiser
Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[3] und die
Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem
florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als Brauhaus der
Hanse. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg als eines der ersten Mitglieder des
Kaufmannsbundes Hanse zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen
Nord- und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg endgültig als Reichsstadt. Der Augsburger
Reichstag bestätigt Hamburg als "Freie Hansestadt". 1558 wurde dort eine der ersten Börsen