1(8) Das Renaissance-Epitaph in der St. Benedikt Kirche in Herbern
terial nur den schlechten Zustand vor seiner Renovierung zeigt. Frau Helmi Üprus,
eine estnische Kunstgeschichtlerin schreibt in deutscher Sprache: „Das Ende des
XVI. und Anfang des XVII. Jahrhunderts ist eine Blütezeit in der Entwicklung der
Steinplastik Estlands, Die führende Rolle im Kunstleben Tallinns spielte Arent Pas-
ser, der Bildhauer und Baumeister war. Seine erste Arbeit in Tallinn war das 1595
vollendete Grabmal des aus Frankreich gebürtigen schwedischen Feldherrn Pontus
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Epitaph
De la Gardie und seiner Gemahlin Sophia Gyllenhielm in der Domkirche (…). Auf
dem reich verzierten Sarkophag ist der Feldherr in Kriegsrüstung, seine Gemahlin in
vornehmer spanischer Tracht dargestellt (…). Die Mitte der Bekrönung am Fußende
ziert die Figur eines Genius mit Sanduhr