Hamburg
Neben der günstigen Lage des Hamburger Hafens stärkte die Jahrhunderte währende
politische Unabhängigkeit als Freie und Hansestadt die Entwicklung Hamburgs zur
zweitgrößten Stadt der Bundesrepublik Deutschland.
Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu
missionieren. Zu ihrer Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. Um 830 wurde hier
die Hammaburg errichtet. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze
Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun
überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte
seinen Amtssitz nach Bremen.
Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer
Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Maßgeblich durch das von Kaiser
Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[3] und die