Roger Federer
und verlor damit zum fünften Mal in Folge gegen Rafael Nadal. Dennoch hatte sich
Federer im Verlaufe der Saison als zweitbester Sandplatzspieler der Welt etabliert.
In Wimbledon spielte sich Federer auf dem Weg zum vierten Titel in Folge ohne
Satzverlust ins Finale vor. Dort traf er überraschend[56] erneut auf den
Weltranglistenzweiten Nadal. Der Spanier war zwar in der Lage, Federer einen Satz
abzunehmen, dennoch konnte der Schweizer am Ende seinen insgesamt achten Grand-
Slam-Titel in Empfang nehmen. Bei den US Open begann für Federer eine erneute
Siegesserie. Zum dritten Mal konnte er Andy Roddick in einem Grand-Slam-Finale
besiegen und gewann damit zum zweiten Mal nach 2004 drei Grand-Slam-Titel in einer
Saison. Erstmals seit drei Jahren konnte Federer im Anschluss auch verletzungsfrei an
der Hallensaison teilnehmen. Mit seinem Turniersieg in Madrid brach der Schweizer den
Rekord von Jimmy Connors, der in den 1970er Jahren die Tennis-Weltrangliste