Das Fenstertheater
Frau. Die Frau lebt isoliert in einem Hochhaus und hat kaum Abwechslung, da sie
anscheint an ihrer Wohnung gebunden ist. Sie wirkt reserviert, verschlossen und
unsicher. Sie wartet schon lange auf eine etwas Aufregendes und ist voller Spannungs-
und Sensationsgier. (Sie ist eigentlich auch eine Frau, die die anderen Menschen und
ihre Privatsphäre durchschauen will.) Zu diesem Schluss kommt man, weil sich die Frau
vom Fenster abwenden will, doch sie dann sieht, dass ein Licht im anderen Haus
eingeschalten wird. Nur dieses unbedeutende Licht, lässt sie am Fenster bleiben. Bei ihr
ist das Licht ausgeschaltet. Den alten Mann könnte man als Gegenteil betrachten. Er ist
zwar schwerhörig, doch trotzdem bereit zu Kommunikation. Er wirkt freundlich, aktiv
und phantasievoll, ebenso wie der kleine Junge in der Wohnung.
Die Autorin will uns mit dieser Kurgeschichte mitteilen, dass unsere Gesellschaft
schon viel zu schaulustig ist. In unserer Gesellschaft ist es so, dass z.B. bei Formel-1