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Beide Geschichten richteten sich an ein unterschiedliches Publikum: O. Henry schreibe für Zeitschriften und den Konsum einer breiten Leserschaft, während für Borchert der Adressat seiner Texte nicht ein Unterhaltung Suchender sei, sondern der Mitbetroffene, der Schicksalsgenosse.[13] Paul Celan (19201970): Die Todesfuge (Ende 1944 / Anfang 1945) Ingeborg Bachmann (19261973): Der gute Gott von Manhattan (1958) Form und Handlung: Die Handlung ist auf zwei Ebenen verteilt. Auf der äußeren Ebene läuft eine Gerichtsverhandlung an einem heißen Augusttag in den 1950er-Jahren in New York City ab. Der Richter erkennt in dem Angeklagten, einem alten Mann, den guten Gott von Manhattan. Der gute Gott hat die 23-jährige Studentin Jennifer umgebracht. Die Vorgeschichte der Bluttat wird auf der inneren Ebene in Rückblenden nacherzählt. Es findet beständig Ebenenwechsel statt. Der gute Gott ist unzufrieden