1987-1992 Lied: estnische Nationalhymne "Mu isamaa, mu õnn ja rõõm" (Mein Vaterland, mein Glück und meine Freude) Singende Revolution - nationale Bewegungen und Kampf um Wiedererlangung im Baltikum Baltikum Estland, Lettland und Litauen Baltikumkarte Singen von nationalistischen Liedern (z.B. der Hymnen der baltischen Staaten) war von der Sowjetmacht verboten Solltesich jemand dem wiedersetzt haben drohten strafen (wie Kündigung der Arbeit bis zur Versetzung nach Sibirien reichten) Bei nationalen Versammlungen und friedlichen Demonstrationen sang man Hunderttausende Leute sangen traditionelle Volkslieder in Stadien und öffentlichen Plätzen Über eine Länge von 600 Kilometern, von Tallinn über Riga nach Vilnius, bilden am 23. August 1989, genau 50 Jahre nach dem Hitler-Stalin-Pakt zwei Millionen Menschen eine Kette, um für die
Neeme Järvi ist Dirigent von Weltruf, ebenso sein Sohn Paavo Järvi (derzeit Cincinnati Symphony Orchestra und hr-Sinfonieorchester Frankfurt). Im Popularbereich kommt dem Pianisten Olav Ehala eine große Bedeutung zu, der zahlreiche Filmmusiken schrieb und bei Theaterproduktionen mitwirkt. Ester Mägi schreibt ähnlich wie Veljo Tormis viele Kompositionen und Volkslieder für Chor um, die während der Besatzungszeit der Sowjetunion in Vergessenheit zu geraten drohten und seit der Unabhängigkeit sehr populär geworden sind. Zu erwähnen ist das alle fünf Jahre stattfindende Sängerfest, wo Zehntausende, vereint zu einem Chor, nationales Liedgut singen. Estland ist momentan auch sehr erfolgreich mit Acts wie Eda-Ines Etti, J.M.K.E. Tanel Padar, Malcolm Lincoln, Vaiko Eplik, Kerli und Vanilla Ninja in der europäischen Pop-Kultur integriert. Estland hat auch beachtliche Erfolge beim Eurovision Song Contest erreicht, den Dave