Roger Federer
eigenen Füssen zu stehen, und sich deshalb für den selbstständigen Weg entschieden
habe.[35] Als neuen Trainer verpflichtete er den Schweden Peter Lundgren. Der neue
Trainer erkannte das Talent, aber auch noch Entwicklungspotenzial in seinem 18-jährigen
Schützling.[36]
Die Sommersaison bestritt Federer mit zahlreichen Erstrundenniederlagen, und seine
Bilanz bei wichtigen Turnieren blieb damit bescheiden. Dennoch nominierte ihn sein
Verband für dieOlympischen Spiele in Sydney, wo Federer das Halbfinale erreichte. In
beiden Spielen um eine Medaille musste Federer allerdings eine Niederlage hinnehmen.
Bei seinem Heimturnier in Basel erreichte Federer ein zweites Finale auf der ATP Tour.
Diesmal unterlag er dem Schweden Thomas Enqvist. Mit Platz 29 am Jahresende in der
Weltrangliste verpasste er zudem sein ausgegebenes Saisonziel. Im Winter verpflichtete
er Pierre Paganini als Fitnesscoach, um auch körperlich den Anforderungen der