Status der Frau im 16. Jahrhundert in Europa
Bediensteten gesorgt, aber sie haben häufig an den Aufgaben des Haushalts, nähend, kochend,
und unterhaltend teilgenommen. Frauen, die nicht heirateten, haben keine Erlaubnis erhalten,
unabhängig zu leben. Stattdessen lebten sie in den Haushalten ihrer männlichen Verwandten
oder, häufig, in einem Kloster.
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Die humanistischen Strömungen und Neuordnungen in der Renaissance bewirkten zwar eine
Aufwertung der Frau in der städtischen Gesellschaft, erhielten jedoch die Unterordnung der
Frau unter die Autorität des (Ehe)Mannes aufrecht. Für das Berufsbild der Bildenden
Künstlerin bietet sich als zeitlicher Ausgangspunkt die Epoche der Renaissance an, in deren
Verlauf zum ersten Mal Frauen in größerer Zahl, in der Hauptsache Malerinnen, als
Berufskünstlerinnen auf den Plan traten.