besonderer Aktualität. Geschichte Um 800 n. Chr. schuf Karl der Große zwischen den Flüssen Donau und Drau die Karolingische Mark gegen die Awaren. 1945 erklärte sich Österreich wieder als selbständiger Staat (Zweite Republik), blieb jedoch zehn Jahre lang von Truppen der vier Großmächte Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion und USA besetzt. 1955 erlangte Österreich wieder seine Souveränität. Am 26. Oktober desselben Jahres (seither Nationalfeiertag) beschloss der Nationalrat die immerwährende Neutralität Österreichs. Die 1918 gegründete Republik Österreich wurde nun zu einem Kleinstaat. 1938 wurde Österreich als erstes Land vom Deutschen Reich annektiert, wobei die Rolle des Landes und seiner Bevölkerung während dieser Zeit erst langsam aufgearbeitet wird und Bemühungen zur Restitution arisierten Vermögens, sowie zur Entschädigung der in das heutige Staatsgebiet verschleppten Zwangsarbeiter noch immer im Gang sind. Das politische System
Folglich wurden 12 DEFA-Filme verboten, Biermann, Stefan Heym und Havemann erneut durch Verbote gegängelt. Ebenso kam die Literatur, welche auf der Linie des Bitterfelder Wegs lag, in Verruf und praktisch zu einem Ende. Die 1970er Jahre: Die Ablösung des Staatsoberhauptes Walter Ulbricht 1971 durch Erich Honecker war ein bedeutender Einschnitt für die DDR-Literatur. Es wird in diesem Zusammenhang von der ,,Zweiten Generation" gesprochen. Honecker beschloss ein Liberalisierungsprogramm für die gesamte Kunst und Literatur. Dies bedeutete anfangs, dass den DDR-Schriftstellern mehr Freiheit zugesprochen wurde, solange die Basis des Sozialismus gewährleistet und in den Werken vorhanden war. Wichtig in diesem Zusammenhang ist der Begriff der ,,subjektiven Authentizität", der durch Christa Wolf (z. B. Christa Wolf ,,Nachdenken über Christa T.", 1968) stark geprägt wurde