Til Eulenspiegel
Sein Name
dort schon bekannt, bevor er eintraf. An allen Fürstenhöfen redete man von Tills Schalkheit.
Der König von Dänemark war ein geselliger Herr und liebte den Scherz. Er sah daher die Sendung
Eulenspiegels an seinem Hof einen besonderen Beweis der Zuneigung seines königlichen Vetters von
Polen.
Er sollte also nun auch hier seine Schalkheit verüben. Eulenspiegel war natürlich gern dazu bereit und
fragte: ,,Wollt Ihr mir mein Pferd aufs Beste beschlagen lassen, gnädiger Herr?"
,,Gewiss, Meister Till, mit dem besten Hufbeschlag", antwortete der König.
Eulenspiegel ritt nun zum Goldschmied und ließ sein Pferd mit goldenen Hufeisen und silbernen Nägeln
beschlagen; dann trat er von König Waldemar und sagte: ,,Mein Pferd hat neues Schuhwerk bekommen,
gnädiger Herr, der Goldschmied muss bezahlt werden. Der König schickte seinen Schreiber, um die
Rechnung zu begleichen